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VertikalGIF #RBLVfB: Matsch of the day

„Ich glaub‘, es geht schon wieder los
Das darf doch wohl nicht wahr sein
Dass man so total den Halt verliert
Ich glaub‘, es geht schon wieder los“

Mit diesen klugen Worten Roland Kaisers begrüßen wir euch herzlich zum ersten Text des Jahres 2021. Erging es euch am Samstag Morgen auch so, als ihr feststelltet, dass schon wieder Spieltag ist?

 

Aber tatsächlich: Der 14. Spieltag wartete. Mit einem Heimgeisterspiel gegen den Tabellendritten RB Leipzig, der in der Saison erst eine Niederlage und ganze neun Gegentore kassiert hatte. Und das Ganze am Samstagabend um 20:30. Die Vorfreude bei vielen VfB-Fans sah ungefähr so aus:

 

Das lag natürlich nicht nur am gleichermaßen starken wie unattraktiven Gegner und der seltsamen Anstoßzeit, sondern auch an der Schlammschacht, die sich Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt in denen Tagen zuvor geliefert hatten – zur Belustigung der Liga und auf dem Rücken des VfB Stuttgart.

 

Doch noch vor Anpfiff ließen beide via Twitter(!) verkünden, man hätte sich vor dem Spiel zusammengesetzt und ein gutes Gespräch geführt. Die Frage: Hätte man dieses Gespräch nicht führen sollen, bevor man vierseitige Briefe mit Anschuldigungen durch die Republik schickte (KHR-Voice).

 

Nicht viel besser als die Außendarstellungen der Verantwortlichen sieht aktuell der Platz im Neckarstadion aus. Vom „Pitch of the year“ zum Matsch of the year. Man hätte meinen können, hier hätte kürzlich eine Schlammschlacht stattgefunden. Oh!

 

Den ersten Aufreger im Spiel gab es nach 20 Minuten: Denn da ging Pascal Stenzel in seiner unnachahmlichen Pascal-Stenzel-Manier in einen Zweikampf mit Emil Forsberg. Für Schiedsrichter Dingert eine klare Sache: Elfmeter. Nach Studium der Zeitlupe aber eher kein Foul. Das sah vermutlich auch der VAR so, konnte aber nicht eingreifen, weil es sich um keine klare Fehlentscheidung handelte. Nur um eine ganz normale. Und wie reagierten die Anhänger des VfB Stuttgart, wenn sie sich an das letzte Spiel erinnerten, als ein weitaus deutlicheres Foul an Nico Gonzalez nicht gepfiffen wurde?

 

Aber im Fußball gibt es doch eine Gerechtigkeit. Doch die heißt nicht VAR, sondern „Greg“. Den Gregor Kobel hielt den gut und stramm geschossenen Elfmeter von Forsberg. Und wie!

 

Aber sagen wir wie es ist: Konnte der VfB in der ersten Halbzeit noch gut mithalten, war Leipzig in der zweiten Halbzeit klar überlegen und ließ zahlreiche gute Torchancen aus. Der VfB Stuttgart schaffte es zum ersten Mal in dieser Saison nicht, gefährlich vor das Tor des Gegners zu kommen: Kein einziger Schuss auf das das Tor bis zur 85. Minute.

 

Trotzdem war das Matarazzo-Team nach dem 0:1 durch Olmo im Spiel geblieben. Und hätte beinahe doch noch den Ausgleich erzielt als Waldemar Anton frei vor dem Leipziger Tor auftauchte. Aber ein Innenverteidiger ist nun mal kein Stürmer.

 

Am Ende stand die vermutlich erste richtig verdiente Niederlage der Saison. „Absturz“ auf Platz 11, die zweite torlose Niederlage in Folge, große Unruhe im Club und nächste Woche geht es nach … Augsburg!

 

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1 Kommentare

  1. Herbert sagt

    Habe mir kurz überlegt, ob ein Konzert im Stadion war…
    Dann die gleiche Reaktion wie auf das Getwitter…
    Flache Hand vor den Kopf – patsch!

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