vp weekly
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vp weekly #06

Nach zwei Wochen ist es endlich mal wieder Zeit für ein vp weekly. Wobei man meinen könnte, das „p“ stünde für Pavard. Aber der Reihe nach:

Montag
Während ganz Europa noch von Benjamin Pavards Traumtor gegen Argentinien schwärmt, nimmt der VfB den Trainingsbetrieb wieder auf. Auf dem Programm stehen Belastungstests.

Dienstag

Der VfB veröffentlich ein Video zum roten Auswärtstrikot. Auf weitaus mehr Interesse stößt allerdings ein Video, das sich aus einer französischen Kneipe seinen Weg in die Welt bahnt. Und, ganz ehrlich: Wenn die Cannstatter Kurve in der nächsten Saison „On a Benjamin Pavard“ singen würde, wäre das nicht 15 Millionen wert?

Wer schon mal üben möchte:

BENJAMIN PAVARD
JE NE CROIS PAS QUE VOUS CONNAISSEZ
IL SORT DE NULLE PART
UNE FRAPPE DE BATARD
ON A BENJAMIN PAVARD

Übersetzt:

Benjamin Pavard.
Ich glaube nicht, dass Ihr ihn kennt.
Er kommt aus dem Nichts, ein Wahnsinns-Schuss,
wir haben Benjamin Pavard


Mittwoch

Die gute Nachricht: kessel.tv feiert zehnjähriges Jubiläum. Wir schreiben Stuttgarts bestem Blog einen Text zum Geburtstag.

Die schlechte Nachricht: Laut Sport-Bild sollen sich der VfB Stuttgart und die Bayern einig über einen Wechsel von Benjamin Pavard im Sommer 2019 sein. Dank Ausstiegsklausel sind als Ablösesumme 35 Millionen Euro im Gespräch. Für viele Fans viel zu wenig für den Stuttgarter WM-Star. Sehen wir auch so.

Achja: Daniel Ginczek erläutert seinen Abschied aus Stuttgart. Interessant ist nach wie vor die Tatsache, dass sich seine Einschätzungen sehr von denen von Michael Reschke unterscheiden. Doch leider wird die Glaubwürdigkeit seiner Statements durch Aussagen wie „Er habe sich für Wolfsburg entschieden, ohne dass er wusste, was er bei den Niedersachsen verdiene“ stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir wünschen Dir trotzdem alles Gute, Ginni!


Donnerstag

Einen Tag vor dem Viertelfinale gegen Uruguay nimmt der Benschamäh-Hypetrain immer mehr Fahrt auf. Wer dachte, ganz Europa spricht über Stuttgarts Lieblings-Franzosen, hat sich getäuscht. Die ganze Welt spricht und schreibt über ihn! Zum Beispiel die New York Times.

Und wir bitten unsere Leser, den „Micha zu machen“. Wenn ein Transfer Pavards schon nicht zu vermeiden ist, sollte man ihn dann wirklich 2019 für festgeschriebene 35 Millionen Richtung München verkaufen oder ihn lieber sofort abgeben – am liebsten Richtung Paris oder Manchester? Das Stimmungsbild ist eindeutig.


Freitag

Bevor wir uns auf das WM-Viertelfinale konzentrieren, freuen wir uns über die Meldung, dass Michael Reschke anscheinend den nötigen Ersatz für Daniel Ginczek an der Angel hat. Gefischt hat er offenbar in Argentinien und der „Fisch“ heißt Nicolás González. Demnächst also GoGo statt Gomczek?

Apropos Fisch. Nachtrag zum Donnerstag: Kevin Großkreutz wechselt von Darmstadt 98 zum KFC Uerdingen. In vier Jahren vom Weltmeister zum Drittliga-Aufsteiger. Hoffentlich geht’s langsam auch mal wieder in die andere Richtung für Kevin Großkreutz. Wir drücken die Daumen.

Und dann das: Kurz vor dem Anpfiff des WM-Viertelfinals haut der VfB auf Initiative von Vortänzer Michael Reschke dieses Video raus:

Natürlich geht das Teil ziemlich steil und wird auf Facebook 2.000 mal geteilt – unter anderem vom französischen Fußballverband. Und es hilft: Frankreich gewinnt 2:0 und unser Benschamäh ist einer der Besten im französischen Team.


Samstag

Offizieller Trainingsauftakt beim VfB Stuttgart. Inklusive der Vorstellung der lang erwarteten Auswärtstrikots.

Als Bruddler könnte man sich jetzt fragen, warum beim schwarzen Trikot das Wappen nicht in der Mitte ist oder warum beim roten die Cannstatter Kanne etwas lieblos ins Eck gequetscht wurde. Aber als positiv denkende Blogger sagen wir: Gut gemacht, Puma & VfB. Kein Vergleich mit den Trauerrändern vom vergangenen Jahr.


Sonntag

Funkstille in Cannstatt. Dafür meldet sich DFB-Präsident Reinhard Grindel zu Wort und fordert eine Stellungnahme von Mesut Özil wegen des Fotos mit Recep Erdoğan. Nur zur Erinnerung: Das Foto wurde im Mai veröffentlicht. Und im Juli bedarf es der Stellungnahme, die vom DFB während der kompletten Vorbereitung nicht für nötig gehalten wurde? Glaubt jemand, dass Grindel diese Erklärung Özils auch für nötig gehalten hätte, wenn die deutsche Nationalmannschaft nicht blamabel in der Vorrunde ausgeschieden wäre?

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3 Kommentare

    • @buzze sagt

      War nur ein Test, wer aufmerksam liest. :-)
      Nee, im Ernst: Vielen Dank für den Hinweis. Ist korrigiert.

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