Monate: März 2019

VertikalGIF #VfBH96

Bewährtes Format am neuen Sendeplatz zum Rückrundenauftakt: Ab sofort findet ihr das VertikalGIF direkt hier bei uns im Blog! Friss oder stirb, Do or die, Tod oder Gladiolen: Allen war klar, dass im Spiel gegen Hannover nur ein Sieg ein akzeptables Ergebnis sein würde. Und so gingen die VfB-Fans mit einem ungesunden Mischung aus Vorfreude und nervöser Anspannung in die Partie am Sonntag Nachmittag. Und es war sie oft: Bereits nach wenigen Sekunden vergab Mario Gomez eine Großchance. Doch anders als sonst verwandelte er die zweite. Und das in bester Mittelstürmer-Manier. Und so frei stand Mario Gomez an der Strafraumlinie, nachdem sich sein Gegenspieler dazu entschlossen hatte, dass er jetzt doch lieber im Mittelfeld statt in der Innenverteidigung spielen möchte. Die frühe Führung (wie schon gegen Bremen!) war Balsam für Fans und Team zugleich. Der VfB agierte konzentriert und ungewohnt zielstrebig. Noch erstaunlicher: Das Team von Markus Weinzierl schoss in Person von Gonzalo Castro gefährliche Ecken. Und, wenn diese dort landen, wo sie landen sollen, scheint der VfB eine neue Geheimwaffe in Person von Ozan …

Zuberfußball im El Kabakico

Am 12.12.2016 verlor der VfB Stuttgart in der zweiten Liga sein Heimspiel gegen Hannover 96 mit 1:2. Schuld war unter anderem der legendäre Slapstickpatzer von Mitch Langerak. Wir schrieben damals: „Der VfB hat dumm und unnötig gegen Hannover 96 verloren. Erst schlechter als Hannover, dann dämlicher. Und zu allem Überfluss traf auch noch Martin Harnik. Das nervt.“ Vor ziemlich genau drei Jahren verlor der VfB sein Heimspiel ebenfalls 2:1. Ein Spiel, bei dem Timo Werner das Führungstor auf geradezu groteske Weise verstolperte. Es war der Anfang vom Ende, der VfB stieg wehrlos ab, nachdem er vor dem Hannover-Spiel acht Mal ungeschlagen blieb. Vor der Partie Ende Februar 2016 sagte Kollege Sebastian, es wäre mal wieder Zeit für einen Kantersieg, auf „so ein gepflegtes 5:0!“ würde er sich einstellen. So eine ähnliche Stimmung, nicht ganz so euphorisch, hatten wir 2019 auch wieder. Markus Weinzierl schien seine Formation endlich gefunden zu haben, die letzten beiden Spiele gegen Leipzig und Bremen machten Hoffnung und dem neuen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger ist irgendwie alles zuzutrauen. Also im positiven Sinne, nicht …

Mentalitätsmonster oder Abstiegsgespenst?

Im kicker haben knapp 100.000 Menschen darüber abgestimmt, wie das Spiel des VfB Stuttgart gegen Hannover 96 am Sonntag ausgeht. Das erstaunliche Resultat: 67% glauben, dass die Truppe von Markus Weinzierl die Partie gewinnt. Das letzte Mal, dass in dieser Saison ⅔ von einem VfB-Sieg überzeugt waren, war vermutlich vor dem Pokal-Erstrunden-Aus in Rostock. Aber woher kommt diese neue Zuversicht. Oder kann man es schon Euphorie nennen? Euphoriele vielleicht. Doch welche Faktoren sind verantwortlich für diesen Stimmungsaufschwung? Der Hitz-Faktor Reschke raus, Hitzlsperger rein: Wie gut dieser Wechsel dem VfB getan hat, zeigte sich schon bei der Antritts-Pressekonferenz. Bescheiden und eloquent trat der neue Sportvorstand auf. Also genau das Gegenteil seines Vorgängers. Mit seiner offenen und verbindlichen Art hat er umgehend eine ganz andere Verbindung zum Trainer aufgebaut. Das neue Vertrauen tut Weinzierl sichtlich gut. Und es scheint tatsächlich so zu sein, als ob sich die positiven Hitzewellen über den Trainer auf die Mannschaft übertragen. Klar, das garantiert noch keinen langfristigen Erfolg. Doch der neu entdeckte Einsatzwille der Mannschaft ist die Grundvoraussetzung, um noch zu retten, …