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VertikalGIF #BMGVfB: Zu schnell für Gladbach!

Und da ist er: Der erste Dreier der Saison! Aber unter uns: Der scheidende Hauptsponsor des VfB hätte schon eine sehr gute Quote ausschreiben müssen, damit man nach 45 Minuten auf einen Auswärtssieg gesetzt hätte. Denn wie sattelfest wirkte die Stuttgarter Defensive mal wieder? Doch Eines nach dem Anderen: Für den Auswärtsauftritt setzte Sebastian Hoeneß erneut auf das Innenverteidiger-Paar Chabot und Chase, aber als rechter Wingback kam der genesene Josha Vagnoman erstmals in dieser Saison zu seinem Startelfdebüt. Und das durchaus mit Erfolg: Nachdem der VfB die erste Viertelstunde unbeschadet überstanden hatte, schickte jener Vagnoman in der 21. Minute seinen Gegenspieler ins Kino und passte auf Leweling. Dessen Schuss wurde zwar vom Gladbacher Keeper abgewehrt, aber Deniz Undav war deutlich gedankenschneller als alle anderen Spieler im Strafraum und staubte zum 1:0 ab. Also lag der VfB mal wieder in Führung. Wie in Freiburg und wie gegen Mainz. Aber Sicherheit bedeutete das auch diesmal nicht. Im Gegenteil: Nachdem Alex Nübel in der 26. Minute erst noch gegen Tim Kleindienst retten konnte, war eine Miute später alles …

Deniz Undav lebt seinen Traum

Startelf, ein Tor, ein Assist: Deniz Undav ist endgültig in der Nationalelf angekommen. So ähnlich gilt das auch für Angelo Stiller: Nach der EM hatte Julian Nagelsmann endlich ange-rufen und ihn für die Nationalelf nominiert. Gegen Ungarn feierte der Mittelfelspieler sein Debüt, den Freunde und Mitspieler „Ange“ rufen. Ich hatte mir das Spiel gegen die Niederlande eigentlich nur angeschaut, weil Undav in der Startelf stand. Und hatte am Anfang überhaupt kein gutes Gefühl. Beim frühen 0:1-Rückstand hatte er irgendwie seine Füße mit im Spiel, als er Ryan Gravenberchs Zug durchs Mittelfeld nicht verhinderte, der im Anschluss den entscheidenden Pass auf Tijjani Reijnders spielte. Julian Nagelsmann sah zurecht Fehler im „Mann gegen Mann“-Pressing. Es spricht für Undav, dass er sich nach dem frühen Rückschlag nach und nach in die Partie biss, sich mit Ablagen und viel Fleiss gegen den Ball Selbstvertrauen holte. Bei reinen Offensivaktionen hing er jedoch lange Zeit in der Luft, die ZEIT nennt ihn gar “irrelevant” in dieser Phase. Aber der VfB-Stürmer ist da, wo Gefahr entsteht: Nach einem Fehler von Matthijs de …

Jede Menge Enttäuschungen beim VfB

In dieser Woche wurden beim VfB viele Spieler enttäuscht: Silas Katompa Mvumpa verlässt sogar den Club leihweise in Richtung Roter Stern Belgrad. Die Neuzugänge Ramon Hendricks, Justin Diehl und Nick Woltemade müssen damit fertig werden, dass sie – Stand jetzt – nicht für den Champions League-Kader gemeldet wurden. 25 Spieler darf jeder Club der UEFA melden und bei ihrem Wechsel haben sich die Spieler safe auf die Champions League-Hymne gefreut. Rausgefallen sind sie weniger aus Leistungsgsgründen, sondern wegen der Local Player Regelung: Auf der sogenannten “Liste A” mit 25 Spielern müssen mindestens acht “lokal ausgebildete Spieler” (Local Player) stehen. Mindestens vier von ihnen müssen “vom Verein ausgebildet” sein. Bei den anderen vier genügt es, wenn sie “im nationalen Verband ausgebildet” wurden. Befürchtet werden muss, dass Leonidas Stergiou, Ameen Al-Dakhil, Dan-Axel Zagadou und Anthony Rouault zumindest in den ersten beiden Spielen gegen Real Madrid und Sparta Prag aufgrund von Verletzungen noch keine ernsthafte Option für die Startelf sind. Zusammen mit den Local Playern Samuele de Benedetto, Dennis Seimen, Thomas Kastanaras und Luca Raimund sind es 8 …

VertikalGIF #VfBM05: Menschen, Tore, Sensationen!

Kinder, der Zirkus ist zurück in der Stadt! Der VfB mit Chancen, die für zwei Siege reichen müssen, Mainz ohne Abwehr, aber Widerstandskraft und die obligatorische Clown-Performance kam mal wieder vom Schiedsrichter-Team. Dabei hätte die Vorstellung nicht besser anfangen können, denn bereits nach acht Minuten lag der VfB in Führung, weil Undav wunderbar auf Führich verlagerte, der schnell abschloss und mal wieder Enzo Millot zur Stelle war, um abzustauben. Im Olympia-Finale für Frankreich getroffen, im Supercup getroffen, gegen Mainz getroffen. Der Kerle macht in dieser Saison mehr als zehn Tore! Dass es bei Mainz in der Defensive überhaupt nicht passte, zeigte dann eindrucksvoll das 2:0 nur sieben Minuten später. Ein langer Ball wurde vom Mainzer Abwehrspieler schulbuchmäißg unterschätzt und Jamie Leweling, der natürlich in der Startelf stand, konnte alleine auf Zentner zulaufen und zum 2:0 abschließen. Der Assist? Nübel, Nübel, Nübel! Nachdem Deniz Undav in der 29. Minute fast noch das 3:0 erzielt hätte, schienen alle Zeichen auf Heimsieg zu stehen. Denn der VfB war offensiv deutlich stärker als in Freiburg und die Mainzer schafften …

Kann man von einem Fehlstart’le sprechen?

Sechs Gegentore in zwei Bundesligaspielen, elementare Fehler in der Defensive, fehlende Konsequenz in der Offensive, merkwürdige Formschwankungen und Brüche während des Spiels – der VfB mit einem Fehlstart in die neue Saison. In den ersten beiden Bundesligaspielen mit Freiburg und Mainz von der Papierform keine furchterregende Gegner und nur ein Punkt – das ist selbst dann zu wenig, wenn man als Ziel eine „stabile Saison“ und die erste Tabellenhälfte ausgegeben hat. Ganz klar: Schiedrichter Timo Gerach hat das Spiel entscheidend beeinflusst. Der Elfmeter einfach lächerlich, die Frage ist, was sah Guido Winkmann beim Laufduell zwischen Jonathan Burkhardt und Enzo Millot als VAR? Vor dem 2:2 geht der Mainzer Jae-Sung Lee absichtlich mit der Hand zum Ball, unterbricht damit einen Stuttgarter Angriff und leitet den Ausgleich ein. Um die 50.000 Zuschauer im Stadion haben das gesehen, aber Schiri Gerach und VAR Winkmann nicht? Ganz klar aber auch: Der VfB darf die Mainzer nach einem begeisternden Beginn und druckvollem Spiel niemals zurück ins Spiel bringen. In den ersten 20 Minuten brannte der VfB ein offensives Feuerwerk ab …

Zu früh, um von einem Fehlstart zu sprechen!

Eine deutliche Reaktion nach Freiburg, xG-Wert von 4,3, teilweise begeisterndes Spiel, benachteiligt vom überforderten Schiedsrichter mit einigen Fehlentscheidungen – nach dem unglücklichen 3:3 kann von einem Fehlstart keine Rede sein. Zumal erst zwei Bundesligaspiele absolviert sind, eine Pokal-Partie und ein Finale um den Kirmescup. Ganz klar: Schiedrichter Timo Gerach hat das Spiel entscheidend beeinflusst. Der Elfmeter einfach lächerlich, die Frage ist, was sah Guido Winkmann beim Laufduell zwischen Jonathan Burkhardt und Enzo Millot als VAR? Vor dem 2:2 geht der Mainzer Jae-Sung Lee absichtlich mit der Hand zum Ball, unterbricht damit einen Stuttgarter Angriff und leitet den Ausgleich ein. Um die 50.000 Zuschauer haben das gesehen, aber Schiri Gerach und VAR Winkmann nicht? Und Gerach merkte auch nicht, dass er in der anschließenden Spielsituation den Ball mit dem Rücken berührte und er Schiedsrichterball hätte geben müssen? Die beiden Gegentore hatten großen Einfluss auf den Ausgang des Spiels, deshalb kritisierte Sebastian Hoeneß nach dem Spiel die Leistung des Schiri-Teams (inkl. VAR Guido Winkmann) deutlich. Er meint, beide Entscheidungen hätten „die Dynamik des Spiels“ verändert: der VfB …

Gute VfB-Saison? Auf jeden Fall vielleicht

Der VfB erfüllt die Pflichtaufgabe in Preußen Münster in der ersten Pokalrunde souverän. Nach der ernüchternden Niederlage in Freiburg war das die richtige Antwort, die man aber auch erwarten konnte gegen einen limitierten Zweitligisten. Erwartet hatte Sebastian Hoeneß ein ekliges Spiel und einen unangenehmen Gegner. Er bekam einen lockeren Sieg weil seine Mannschaft von Beginn an seriös und konzentriert auftrat und früh die Partie entschied: Angelo Stiller nach einem Durcheinander im Anschluss an eine Ecke (7.), Ermedin Demirovic nachdem ihm eben Stiller den Ball auf den Kopf gezirkelt hatte (15.) und Pascal Stenzel ebenfalls mit dem Kopf (35.) nach Flanke von Demirovic. Preußen Münsten chancenlos und mutlos gegen einen VfB, dessen Spiel wie am Schnürchen lief – auch weil der Zweitliga-Aufsteiger überhaupt kein Mittel fand, den Spielaufbau entscheidend zu stören. Brachte der Einzug in die zweite Pokalrunde Erkenntnisse für den weiteren Verlauf der Saison? Vielleicht. Hoeneß hatte seine Mannschaft umgestellt. Fabian Rieder ersetzte Jamie Leweling auf der rechten Seite und auch wenn vieles vom Schweizer ineffektiv war, so war seine Dynamik nicht zu übersehen. Indem …

Geht das schon wieder los?

Von „Ich habe voll Bock auf die neue Saison“ bis „Saison isch over“ lagen für meinen Cousin Oli nur 90 Minuten. VfB-Fans neigen – wie wohl die meisten Fußall-Fans – zu Übertreibungen. Zwischen totaler Euphorie und negativem Fatalismus liegt meistens – Nichts. „Wir müssen lernen, besser mit schwierigen Phasen im Spiel umzugehen“, sagte Sebastian Hoeneß nach der sehr verdienten 1:3-Niederlage gegen den SC Freiburg. Sein Team präsentierte sich fahrig, fehlerhaft und führungslos, während die Breisgauer fit, frisch und forsch auftraten. Sie wirkten immer einen Schritt schneller, mental und körperlich wacher, sie besannen sich auf ihre Stärken: Pressen, Jagen, Laufen in einer guten Struktur, ergänzt um ihr Lieblingsthema: die Standards. Obwohl der VfB wissen musste, was auf ihn zukommt, fehlte ihm die Widerstandsfähigkeit gegen widerspenstige Freiburger. „Ich glaube, es geht schon wieder los“, schüttelte dazu mein Cousin den Kopf. Er meinte damit die letzten sechs Niederlagen gegen Freiburg, wenn man die letzte Saison außer Acht lässt und er vermisste beim VfB die Gegenwehr, wie so oft in den letzten Jahren. Ausnahme auch hier: die letzte Saison. …

VertikalGIF #SCFVfB: Traumfehlstart

Rouault: verletzt. Stergiou: verletzt. Vagnoman und Zagadou: noch nicht fit. Die rechte Defensivseite des VfB Stuttgart gleicht mit Ausnahme des ewigen Stenzels einem Puzzle. Mit Anton und Ito gab man zwei unumstrittene Stammspieler ab, mit Chabot holte man bislang nur einen Neuzugang mit Startelfpotenzial für die letzte Kette. Mut zur Lücke beim VfB?   Man durfte also gespannt sein, wie Sebastian Hoeneß das Personalpuzzle lösen wollte. Er tat es konventionell unkonventionell. Stiller rückte neben Chabot in die Innenverteidigung, Millot agierte neben Karazor in der Zentrale, vorne stürmten Undav und Demirovic zum ersten Mal von Beginn an.   Und es hätte nicht besser kommen können: Frans Krätzig, der bayerische Neuzugang mit einem Namen, auf den jede Punkband stolz wäre, holte bereits nach einer Minute eine Ecke heraus, die Demirovic über Umwege, aber wunderschön, per Seitfallzieher zum 1:0 verwertete.   Der perfekte Start für den VfB und ein herber Rückschlag für Freiburg, das nicht nur die letzten beiden Partien gegen den VfB verloren hatte, sondern erstmals seit einem gefühlten halben Jahrhundert nicht von Christian Streich gecoacht wurde, …

Niveau: weshalb, warum?

“Da ist er! Um 11.28 Uhr kommt der Boulevard-Reporter im Taxi & mit Rollkoffer an. Erster Eindruck: sympathisch. Jetzt muss er nur noch lernen, journalistische Standards einzuhalten“ So oder so ähnlich wurde die Ankunft des potentiellen Neuzugangs El Bilal Touré von Atalanta Bergamo in einem Tweet angekündigt. Würden wir in unserem Blog Texte mit 100 Worten und 600 Anschlägen veröffentlichen, die eigentlich nur längere Bildlegenden sind, hätten wir bald keine Seitenaufrufe mehr. Der Boulevard kann sich das leisten, schließlich hat man an ihn sowieso keine großen Ansprüche. Deshalb verzeiht man ihm auch, dass der potentielle neue Stürmer des VfB Stuttgart mit dem Friseur von Enzo Millot verwechselt wird. Kann mal passieren, sind wir aber sowieso gewohnt, dass Falschmeldungen veröffentlicht werden und das ohnehin mäßige Niveau regelmäßig unterschritten wird. Apropos Niveau: “Done Deal“, „confirmed“, „join with immediate effect“, “total agreement“. Die Transfersprache hat einen begrenzten Wortschatz und wahrscheinlich kommt das den sogenannten Transferjournalisten entgegen. Befeuert von den Spielerberatern überbieten sie sich mit Wasserstandsmeldungen, mit sich widersprechenden Aussagen, wenn sie nicht gleich voneinander abschreiben. Mit vermeintlichen Spielerwechseln …