Briefe, VfB
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Sehr geehrter Herr Reschke,

es ist Ihre Mannschaft, von der Sie gesagt haben, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Sie durften einkaufen wie noch nie ein Manager vor Ihnen. Dafür haben Sie unsere Ausgliederungsmillionen verprasst und sie unter anderem Spielern gegeben wie Dennis Aogo, Andreas Beck und Gonzalo Castro, die im fortgeschrittenen Alter beim VfB ein sehr gutes Geld verdienen. Sie haben damit großes soziales Engagement gezeigt, diese Spielern zu verpflichten, denn diese Spieler hätten nirgends einen ähnlich gut dotierten Vertrag erhalten.

Sie haben das Bild vermittelt, als ob Sie den Fußball erfunden haben und Sie sind sehr von sich überzeugt, was angesichts Ihrer Leistungen beim VfB absolut bewundernswert ist. Wir wollen Ihnen diese Selbstgewissheit gar nicht nehmen, aber warum frühstücken Sie nicht wieder regelmäßig mit Uli Hoeneß? Das scheint ein Ansprechpartner für Sie zu sein, der Ihrem Niveau entspricht.

Bitte übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Taten in Stuttgart, seien Sie ein Ehrenmann und ziehen Sie Konsequenzen. Zumindest dafür werden wir Ihnen dankbar sein. Dann vergessen wir auch, dass Sie sich mit unserem Brustring in die Öffentlichkeit gedrängt haben, dass Sie die Wahrheit beugen, dass Sie Kritiker als „ahnungslose Vollidioten“ bezeichnet haben, dass Sie unseren Club deutschlandweit lächerlich gemacht haben und dass Sie uns getäuscht haben mit Ihrer Selbstverliebtheit.

Mit sportlichen Grüßen
Vertikalpass

Weitere offene Briefe finden sich hier (kann Spuren von Frust enthalten):
an Benjamin Pavard
an Holger Badstuber
an Christian Gentner
an Pablo Maffeo und Nico Gonzalez
an Wolfgang Dietrich
an Markus Weinzierl
an Mario Gomez

Darf gerne geteilt werden:

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