Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reschke

Die große Rückrundenprognose!

Am Samstag geht es endlich wieder los. Traditionell werfen wir einen Blick in unsere Glaskugel und sagen euch, was in der Rückrunde auf uns zukommt! Gegen Mainz verteidigt tatsächlich Gonzalo Castro hinten rechts. Er will seine bescheidenen Leistungen aus der Hinrunde wieder gut machen, geht aber so übermotiviert ins Spiel, dass er bereits nach zehn Minuten die gelb-rote Karte sieht. Dennoch reicht es zum Sieg. Holger Badstuber, der den noch angeschlagenen Kempf ersetzt, erzielt in der 82. Minute das erlösende 1:0. Kick it like 2017! Ein Auftakt nach Maß! Einziger Wermutstropfen: Tassos Donis ist mal wieder suspendiert, da er zu spät zum Training kam. Michael Reschke sagt bei seinem Auftritt im Doppelpass, dass man sich solche Disziplinlosigkeiten nicht leisten kann. Auch Daniel Didavi ist wegen Achillessehnenbeschwerden nicht mit dabei, aber immerhin zuversichtlich, bald wieder eingreifen zu können: „Wenn ich fit bin, dann werde ich auch ein Fixpunkt sein“. Für das Spiel in München hat sich Markus Weinzierl einen Trick einfallen lassen. Er versucht, alles genau so zu machen wie Tayfun Korkut im Mai 2018 und …

Beef zwischen Dietrich und Reschke?

Seit der Verpflichtung von Michael Reschke im August 2017 dachten alle, er und Präsident Wolfgang Dietrich wären Big Buddys. Doch wie es scheint, könnte es jetzt Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Alpha-Tieren geben. Der Haussegen in der Mercedesstraße hängt schief. Stein des Anstosses: die Verpflichtung eines Co-Trainers, der möglichst unabhängig vom aktuellen Cheftrainer und vor allem langfristig arbeiten soll und so eine Konstante im Verein werden soll. Erklärter Favorit des VfB Stuttgart und Wolfgang Dietrich: Rainer Widmayer. Ein in der Liga anerkannter Top-Mann, der unter Markus Babbel Co-Trainer in Stuttgart, Berlin und Hoffenheim war, und aktuell wieder in Diensten von Hertha BSC steht. Widmayer, ein Ur-VfB’ler, will anscheinend unbedingt hoim zu Frau und Familie – und zum VfB. Die Stuttgarter fühlten vor, Widmayer schien nicht abgeneigt, aber irgendwie kam die Sache nicht richtig voran. Offiziell lehnten die Berliner einen Wechsel ab. Allerdings läuft Widmayers Vertrag in der Hauptstadt zum Saisonende aus. Warum also nicht einfach noch bis Juni warten? Der Grund: Wie man hört, hat Michael Reschke die Personalie Widmayer nicht forciert, weil er jemand anderen …

Ohne Hoffnung

Dies ist für die Traurigen, die zu Tausenden da draußen sind. Die irgendwo alleine sitzen und einfach nicht mehr weiter wissen. Für die, für die Sonne nie mehr scheint, weil die graue Wolkendecke ewig bleibt. Verlassen und verloren, ausgepowert und am Boden. Nichts sagt dir, dass alles besser wird, wobei die Hoffnung eigentlich als aller Letztes stirbt. Ein Tunnel ohne Licht am Ende, Dunkelheit für immer. Du kannst die Sorgen nicht ertränken, denn sie sind verdammt gute Schwimmer. Doch zum Glück kann ich vermelden, wie schlimm’s auch immer kommen mag, da sind noch welche, die dir helfen. Und das sind Wolfgang Dietrich und Michael Reschke! Und genau das ist das Problem, wenn genau diese beiden den VfB aus der Krise führen sollen. Wir wissen: Es ist nicht nur deprimierend, gegen Schalke 04 verloren zu haben, sondern zu wissen, dass wir verloren sind. Denn wer glaubt wirklich daran, dass es mit den beiden Management-Führungsfiguren besser wird, die diese Mannschaft zusammen gestellt haben? Ein Team bestehend aus vermeintlichen Führungsspielern wie Mario Gomez, Christian Gentner, Holger Badstuber, Gonzalo …

Sehr geehrter Herr Reschke,

es ist Ihre Mannschaft, von der Sie gesagt haben, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Sie durften einkaufen wie noch nie ein Manager vor Ihnen. Dafür haben Sie unsere Ausgliederungsmillionen verprasst und sie unter anderem Spielern gegeben wie Dennis Aogo, Andreas Beck und Gonzalo Castro, die im fortgeschrittenen Alter beim VfB ein sehr gutes Geld verdienen. Sie haben damit großes soziales Engagement gezeigt, diese Spielern zu verpflichten, denn diese Spieler hätten nirgends einen ähnlich gut dotierten Vertrag erhalten. Sie haben das Bild vermittelt, als ob Sie den Fußball erfunden haben und Sie sind sehr von sich überzeugt, was angesichts Ihrer Leistungen beim VfB absolut bewundernswert ist. Wir wollen Ihnen diese Selbstgewissheit gar nicht nehmen, aber warum frühstücken Sie nicht wieder regelmäßig mit Uli Hoeneß? Das scheint ein Ansprechpartner für Sie zu sein, der Ihrem Niveau entspricht. Bitte übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Taten in Stuttgart, seien Sie ein Ehrenmann und ziehen Sie Konsequenzen. Zumindest dafür werden wir Ihnen dankbar sein. Dann vergessen wir auch, dass Sie sich mit unserem Brustring in …

Wie schlau ist Herr Reschke wirklich?

Michael Reschke sorgt für Schlagzeilen. Er tut das wohl nicht absichtlich, denn das Bild, das er vom VfB vermittelt ist nicht immer das Beste. Aber was soll er machen, er trägt eben sein Herz auf der Zunge. Der VfB-Vorstand ruft allen Kritikern zu, „Ich spüre eine riesengroße Verantwortung für den Verein und die Region“ und dass er „alles zum Wohle“ seines Arbeitgebers tut. Das schützt ihn nicht vor Kritik, einen Freifahrschein für sein Verhalten bekommt er dafür nicht. Natürlich ist er ein Überzeugungstäter, aber es wäre sicher gut für das Wohl des VfB, wenn er erst denken, dann sprechen würde und auch mal einen Fehler zugeben würde. Im Gespräch letzte Woche mit Carlos Ubina von der Stuttgarter Zeitung wünscht er sich, bei der Beurteilung seiner Arbeit mehr die Sachfragen in den Vordergrund zu stellen. Alles klar, dann gucken wir uns doch mal die Fakten an: Der VfB steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. Michael Reschke musste Tayfun Korkut wegen Erfolglosigkeit entlassen. Den Trainer, den er verpflichtet hat und den er beim Antritt im Januar als die …

Warum sich beim VfB Stuttgart nichts ändern wird …

Auch wenn die Trennung von Tayfun Korkut unumgänglich (oder wie man in Stuttgart gerne sagt: alternativlos) war, gibt es nicht wenige, denen der sich immer wiederholende Kreislauf Krise-Trainerwechsel-Euphorie-Krise-Trainerentlassung sauer aufstößt. Es sind die Vertreter von Kontinuität, zu denen sich auch Präsident Wolfgang Dietrich zählt („Ich stehe für Kontinuität und Glaubwürdigkeit“). Allein aus Gründen der Kontinuität allerdings an Personen festzuhalten, die offensichtlich keinen Erfolg bringen, macht aber auch keinen Sinn. Denn natürlich ist Tayfun Korkut das Gesicht der Krise. Mit geradezu absurden taktischen Ausrichtungen coachte er sich unbeirrt in Richtung bezahltem Urlaub. Klar ist aber auch: Er war von Anfang an der falsche Mann am falschen Ort. Jedenfalls für mehr als 14 Spieltage. Und er war der Mann von Michael Reschke („Korkut ist die beste Lösung!“). Im Rahmen des Stichworts Kontinuität fällt auch immer wieder der Name Christian Gentner. Ist er doch die einzige Konstante beim VfB, von den Second-Row-Führungskräften Stefan Heim und Jochen Röttgermann sowie Zeugwart Meuschi einmal abgesehen. Viele halten den Kapitän für den Grund allen Übels, was definitiv übertrieben ist, auch wenn er …

Ist der #Korkout wirklich die Lösung?

Viele sprechen vom #Korkout, weil sie im Trainer das wesentliche Problem sehen. Er würde zu wenig aus dem Kader machen, den ihm Michael Reschke schon so frühzeitig hingestellt hat, so der Vorwurf. Aber ist der Kader wirklich so gut und Korkut wirklich so schwach? Wir haben uns die von Michael Reschke verpflichteten Spieler angeschaut (in alphabetischer Reihenfolge) Dennis Aogo: Wir sind in der Gucci-Gang. Aber wir wollen mehr bling-bling auf dem Platz sehen! Santi Ascacibar: Die Grätsche in Menschenform und unser Lieblings-Picknicker. #SantiBeschde – wenn wir den nicht hätten. Andi Beck: Beck is nett und hat Erfahrung. Und er ist von hier. Aber sind das Qualitätsmerkmale? Gonzalo Castro: Michael Reschkes Liebling „Gonzo“ als echte Geschwindigkeitsbremse. Erfahrung: ja. Spielintelligenz: ja. Ballsicherheit: ja. Bringt er irgendwas davon bisher beim VfB ein? Nein. Halt! Die Erfahrung schon. Aber es fehlt ihm an Geschwindigkeit und an Mitspielern, die von seiner Spielintelligenz profitieren. Daniel Didavi: Die Gesundheit, der VfB und ich. Es war damit zu rechnen, dass Didavi immer wieder verletzt ausfällt. Er ist ein reiner Add-On-Spieler, mit dem Korkut …

Willkommen an Bord der Stuttyacht

Dank kessel.tv wissen wir: Es heißt “Stuttgart”, nicht “Stuggi”. Doch seit Michael Reschke beim VfB am Ruder ist und seine Vorliebe für Pressekonferenzen entdeckt hat, ist auch immer häufiger von „Stuttyacht“ die Rede. Sechs Wochen vor dem ersten Saisonspiel in Mainz ist es an der Zeit, sich an Bord dieser Stuttyacht mal gründlich umzugucken. Aber vorher ein Blick zurück: Vor 24 Monaten war der VfB Stuttgart in den stürmischen Gewässern des Abstiegskampfs aus dem Ruder gelaufen und krachend an den Klippen des Klassenerhalts zerschellt. Anschließend trieb das Geisterschiff ohne sportliche Führung und ohne klaren Kurs durch die Vorbereitung auf die zweite Liga. Erst nachdem Jan Schindelmeiser angeheuert hatte und man Jos Luhukay über die Planke geschickt hatte, hatte der VfB wieder einen klaren Kurs: Junge Matrosen mit viel Potenzial sollten gemeinsam mit erfahrenen Seemännern wie Gentner und Insua nicht nur den Aufstieg klarmachen, sondern auch für eine rosige Zukunft stehen. Zurück im Jetzt: Weder Jan Schindelmeiser noch Hannes Wolf sind noch an Bord, aber trotzdem ist der VfB Stuttgart klar auf Erfolgskurs. Dafür sorgte natürlich …

Reschke regelt. Auch im Fall Pavard?

Dennis Aogo und Andi Beck? Transfers von der Reschkerampe! Erik Thommy? Was will der VfB mit dem Bankdrücker? Der Abgang von Terodde und die Verpflichtung von Mario Gomez? Geht’s noch!? Und schließlich die Entlassung von Hannes Wolf und die Verpflichtung von Tayfun Korkut: Höchste Zeit, die Fackeln und Mistgabeln rauszuholen! Eine katastrophale Fehlentscheidung jagte die nächste. Ach, nee. Wartet mal. Wir waren es ja, die Unrecht hatten. Denn nach knapp einem Jahr lässt sich feststellen: VfB-Vorstand Michael Reschke hat bisher keine einzige Entscheidung getroffen, die sich als Fehler herausstellte. Klingt komisch. Ist aber so. Auch sein Bild in der Öffentlichkeit hat sich kontinuierlich verbessert. Waren seine Auftritte lange Zeit oft von einer gewissen Großspurigkeit geprägt, tritt er jetzt als jovialer Overachiever auf und hat den Kader für die kommende Saison schon (fast) beisammen. Sportvorstand und auch der VfB-Präsident inszenieren sich gerne als Hardliner. Coole Macher mit dunklen Sonnenbrillen, die ihr Ding konsequent durchziehen, wenn sie davon überzeugt sind. Je größer die Widerstände desto besser. Dirty Micha und Wolle McClaine. Das muss man zwar nicht gut …

Love, Peace & Selfie: Die Mitgliedersammlung 2018

Love is in the Air beim VfB! Die Fans lieben die Mannschaft, die Mitglieder ihren Präsidenten und die Mannschaft liebt die Fans. Die Mitgliederversammlung im Schnelldurchlauf: Die Vorstände und Aufsichtsräte wurden entlastet – das war ja auch nicht immer so. Selbst ein Millionenverlust in 2017 beunruhigte niemanden wirklich, die Vertragsverlängerung mit Wundertrainer Tayfun Korkut wurde bekannt gegeben, auch die Vorstände Röttgermann und Heim sind vier weitere Jahre an Bord. Und Thomas Hitzlsperger wird sowieso immer gefeiert, Hannes Wolf übrigens erhielt ebenso lange anhaltenden Applaus. 1063 Mitglieder anwesend. Jedes Jahr mehr Mitglieder und jedes Jahr kommen weniger. Auch traurig aber vielen willkommen. #VfBMV — Paul (@paule1893) 10. Juni 2018 #VfB Präsident Wolfgang #Dietrich: „In allen Bereichen gilt für uns: Mitglieder kommen an erster Stelle.“ #VfBMV — VfB Stuttgart (@VfB) 10. Juni 2018 Dass bei den Mitgliedern die Mitgliederversammlung nicht mehr ganz die Zugkraft hat und der überwiegende Teil der aktiven Fanszene nicht teilnahm, kommt dem VfB Stuttgart sicher nicht ganz ungelegen. Dass die Mitglieder trotzdem eine starke Community bilden, soll nun durch den Mannschaftsbus, sowas wie …