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VertikalGIF #BFCVfB: Ganz großes Tennis!

Da sind wir wieder: Das erste Pflichtspiel der Saison stand an. Völlig überraschend ging es in der ersten Pokalrunde nicht nach Rostock, aber immerhn zum fünften Mal in Folge in den Osten der Republik. Und wir erinnern uns: Die letzten drei Erstrundenpartien im Ostseestadion wurden entweder nur knapp gewonnen und einmal sogar verloren, gegen Cottbus musste der VfB ins Elfmeterschießen. Man durfte also gespannt sein, wie sich der VfB im Sportforum Hohenschönhausen gegen Dynamo Berlin schlagen würde.

Spannend war natürlich auch die Frage, mit welcher Formation Pellegrino Matarazzo antreten würde. Insbesondere auch deshalb, weil immer noch viele Spieler fehlen: Corona, Verletzungen, Olympia, dies das. Erkenntnis Nr 1: Fabian Bredlow bleibt der Copa-Keeper und darf sich über Einsätze im Pokal freuen. Florian Müller werden wir dann sicher gegen Fürth sehen, obwohl sein Stellvertreter im Pokal ein sehr gute Figur machte.

Erkenntnis Nummer 2: In Abwesenheit von Sasa Kalajdzic heißt der Stürmer Nummer Eins Hamadi Al Ghaddioui. Kein Wunder, dass sich Matarazzo für ihn entschied, denn schließlich war es gewesen, der vor zwei Jahren dafür sorgte, dass der VfB in Rostock gewann. Und Hamadi lieferte erneut: Nach einer schönen Flanke von Borna Sosa machte Al Ghaddioui den Kalajdzic und köpfte in der 26. Minute zur Führung ein.

Apropos Borna Sosa: Der sah nicht nur aus, als käme er maximal erholt aus dem Sommerurlaub zurück, sondern durfte die Mannschaft auch als Kapitän auf das Feld führen. Er bedankte sich mit dem Assist und zusätzlich mit einem Tor! Kurz vor der Halbzeit flankte Massimo eigentlich viel zu weit, doch Käpt’n Borna rauschte am zweiten Pfosten heran und vollendete wunderbar zum 2:0. Und wie sah sein Gegenspieler die Szene?

Zur Pause durfte man aus Stuttgarter Sicht durchaus zufrieden sein. Das Team trat von Anfang an konzentriert auf und ließ die Dynamo-Offensive überhaupt nicht zur Geltung kommen. Das lag auch an Hiroki Itō, der etwas überraschend zentral in der Dreierkette auflief und eine überragende Leistung ablieferte: Defensiv mit guter Zweikampfquote und im Spielaufbau mit präzisen langen Bällen. Kaum zu glauben, dass der Mann in der zweiten japanischen Liga kickte. Wie findet Sven Mislintat diese Spieler nur?

Nach der Pause war deutlich, dass Dynamo sich etwas vorgenommen hatte: Die ersten zehn Minuten gehörten den Berlinern und der VfB sah sich in die Defensive zurückgedrängt. Aber wie beendet man so eine Druckphase am effektivsten? Genau: Mit dem 3:0. Dachte sich auch Dino Mavropanos und wuchtete eine Klement-Ecke ins Tor. Mavropanös!

Damit war das Spiel natürlich durch. Aber anstatt sich zurückzulehnen, machten Käpt’n Borna und seine Band einfach weiter – und belohnten sich für ihr Engagement. In der 68. Minute klaute sich Mateo Klimowicz den Ball von Schulz und netzte souverän ein. Und so freute er sich über den Treffer – und wir uns auch!

Jetzt gab es keine offenen Fragen mehr, oder? Doch, gleich zwei! Würde Mo Sankoh eingewechselt werden und würde er für den VfB sein erstes Tor erzielen? Die Antworten gab es in der 73. und 82. Minute: Ja. Und JA!!!

Nach dem 6:0 durch Churlinov, das aber zu 90 % Daniel Didavi gehörte, hieß es dann: „Game, Set, Match VfB Stuttgart“. Ein grandiose Leistung und ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Was der wert ist, sehen wir am kommenden Samstag gegen Greuther Fürth. Die sind übrigens bereits aus dem Pokal ausgeschieden: gegen einen Viertligisten aus (der Nähe von) Berlin.

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