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VertikalGIF #VfBFCB: Advent, Advent, der Strafraum brennt!

Das letzte Heimspiel des Jahres. Ohne Zuschauer, aber dafür am Dienstag Abend und dann auch noch gegen die Bayern. Und wie viel Lust hatten die meisten Fans auf dieses Spiel?

 

Die erste unangenehme Überraschung gab es bereits vor dem Anpfiff: Das satte Grün sah eher wie ein trauriges Braun aus. Der Rasen im Neckarstadion scheint kein Winterfreund zu sein: Schon Anfang des Jahres sah es ähnlich aus und es wurde für 150.000 Euro ein neues Geläuf verlegt. Lange gehalten hat es irgendwie nicht.

 

Pellegrino Matarazzo versuchte es mit Ito und Kempf, Julian Nagelsmann erstmal ohne Sané, der auf der Bank saß. Allerdings nur bis zur 27. Minute. Denn ab da ging es für Coman nicht mehr weiter. Kein Wunder, schließlich hatte er einen Zweikampf mit Mavropanos geführt.

 

Der VfB Stuttgart spielte ganz gut mit und kam über Marmoush und Coulibaly immer mal wieder zu Halb Viertelchancen. Apropos Coulibaly: Der machte auf rechts ein ordentliches Spiel, zeigte im Duell gegen Davies dann aber auch, dass er nur auf den ersten Metern schnell ist. Insgesamt hatte er schlechte Karten im Sprintduell gegen seinen Gegenspieler.

 

Gerade als man zu hoffen begann, die Stuttgarter könnten das torlose Remis in die Kabine retten, passierte es: Sané hatte viel zu viel Platz im Mittelfeld, Endo kam nicht hinterher und Gnabry konnte das 1:0 erzielen. Und was war mit Waldemar Anton in dieser Szene los?

 

Ein knapper Rückstand also nach 45 Minuten. Und tatsächlich startete der VfB vielversprechend in die zweite Hälfte, kombinierte sich gut bis vor das Münchener Tor und hatte sogar die eine oder andere Kleinstchance. Das Problem dieser Phase: Sie dauerte nur acht Minuten.

 

Denn in der 53. Minute machten die Bayern ernst: Fehlpass Mavropanos, Tor Lewandowski. Damit war die Partie natürlich entschieden und die meisten VfB-Fans hätten wohl nichts dagegen gehabt, die Partie an diesem Zeitpunkt zu beenden.

 

Aber leider dauerte auch diese Partie 90 Minuten und spätestens mit der Auswechslung von Förster und Coulibaly ging dem VfB Stuttgart die Struktur verloren. Das Resultat: Weitere Gegentore in der 69., 72. und 74. Minute.

 

Sven Mislintat sagte nach dem Spiel, für das Spiel müsse man sich nicht stimmen. Damit hat er natürlich recht. Aber so richtig zufrieden sein sollte man damit auch nicht. Dafür ist man den Bayern zu wenig auf die Nerven gegangen und hat gerade in der Defensive zu viele Fehler begangen. Fehler, die auch der kommende Gegner ausnutzen wird. Jetzt heißt es: Mund abputzen, Krone richten und gegen Köln wie aufzutreten?

 

Eine Frage stellt sich aber noch: Warum gibt es nach dem Brexit überhaupt noch englische Wochen in der Bundesliga?

Unseren Text zum Spiel findet ihr hier!

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