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Ein Mal Weltklasse reicht nicht gegen Leipzig

Der VfB Stuttgart kommt im Saisonfinale auf dem Zahnfleisch daher. Viele verletzte Spieler, verschossene Elfmeter und jetzt auch noch eine frühe rote Karte. Deshalb mussten die wackeren Stuttgarter in Leipzig 80 Minuten leiden. Dass es dann „nur“ zwei dämliche Tore werden, hat der VfB in erster Linie einer aufopfernden Abwehrleistung und einem überragenden Gregor Kobel zu verdanken. Gut, dass der VfB in der bisherigen Saison so gut performt hat. Dank 39 Punkten gibt es keine Abstiegssorgen mehr und selbst vier Niederlagen in den letzten vier Spielen fallen weniger ins Gewicht. Die zweite Reihe kann sich zeigen. Roberto Massimo zum Beispiel macht in Leipzig eine sehr solide Partie, nachdem er zuletzt einige wacklige Momente hatte. Dann wirft Pelegrino Matarazzo gegen Ende auch noch Mo Sankoh rein. Er kam im Sommer von Stoke City und schoss bereits in der U19 und U21 alles in Grund und Boden. Jetzt feiert er mit 17 Jahren sein Bundesligadebüt, auch wenn es eine undankbare Aufgabe war in Leipzig beim Stand von 2:0 in Unterzahl. Mann des Spiels jedoch ganz klar Gregor …

Stuggi*. Ginni. Love.

Er ist ein mächtiger Mann. Über 1,90 Meter groß, Litfasssäule für flächendeckende Tattoos, und doch umweht ihn immer ein Hauch von Melancholie. Denn Daniel Ginczek ist der Don Quijote des VfB. Sein Kampf gegen die Windmühlen seiner Verletzungen ist Symbol dafür, nie aufzugeben, und trotz vieler Rückschläge immer positiv zu bleiben. Nach zwei Kreuzbandrissen, einem Bandscheibenvorfall und unzähligen Muskelverletzungen hat der Schmerzensmann des VfB nun drei Spiele am Stück absolviert (insgesamt 269 Minuten), er hat sieben von 13 Torschüssen beim Spiel gegen Frankfurt abgegeben, ein Tor vorbereitet (Frankfurt), eines selbst geschossen (Gladbach). Er ist zu einem absoluten ErfolgsfakTOR unter Tayfun Korkut geworden. Ginczek: „Das klappt gerade sehr gut. Mario legt für mich auf. Dann Erik für Mario. Und jetzt ich für Erik. Nun müssen wir schauen, dass wir mal noch ein paar Tore nachlegen“ #VfBSGE #VfB — Markus Merz (@merzerrama) February 24, 2018 Daniel Ginczek ist jemand, der Menschen mitnimmt und für sich einnimmt. Die VfB-Fans leiden stets mit dem bulligen Stürmer mit, sie haben ihn ins Herz geschlossen wegen seines entscheidenden Tores gegen Paderborn …

Die (Not-)Lösung mit dem bayerischen Patienten

Erfahren, Linksfuß, gute Spielereröffnung, ablösefrei: das wäre in etwa die Stellenbeschreibung von Jan Schindelmeiser auf dem Karriereportal stepstone-fussball.de für die vakante Stelle in der Innenverteidigung. Und auf keinen passt diese Beschreibung besser als auf Holger Badstuber. Ist er also der perfekte Mann für den VfB? Ja, wären da nicht die vielen Verletzungen, seine mangelnde Spielpraxis und seine unübersehbaren Geschwindigkeitsdefizite. Wir brauchen nicht die Statistiken anschauen, wie viele Spiele er verpasst hat und welche Verletzungen er hatte. Denn es waren so ziemlich alle, die man sich vorstellen kann. Fehlt nur noch, dass er auf Feinstaub allergisch reagiert. Der VfB braucht einen verlässlichen Spieler, er muss nicht mehr der Jüngste sein, er muss keine überragende Bombe sein, aber er muss einfach nur delivern. 34 Spiele lang. So wie vor vielen, vielen Jahren Dragan Holcer. Sollte Jan Schindelmeiser ihn nicht kennen, Holcer wäre das Role-Model für den neuen Mann in der Innenverteidigung. Sorry, ich halte die Verpflichtung von Badstuber für einen Fehler. Für so eine wichtige Position, ist das Risiko viel zu hoch. — Mietmaul (@Das_Mietmaul) August 1, …