Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gladbach

VertikalGIF #BMGVfB: You have a grandios Saison gespielt!

Im siebzehnten Auswärtsspiel der Saison der siebte Sieg. Spiel gedreht, Marco Rose den Abschied versaut. Und das alles in einem Spiel, in dem es für den VfB Stuttgart um nichts mehr ging. Mehr muss man über den VfB der Saison 20/21 eigentlich nicht wissen. Dabei waren die VfB-Fans schon vor Anpfiff absolut glücklich. Während Fans aus Köln, Bremen, Bielefeld , Mainz und Berlin um ihre Teams bangen mussten, gingen die Stuttgarter Anhänger tiefenentspannt in den 33. Spieltag. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Und hätte man neben der Partie in Mönchengladbach nicht auch noch die Konferenz geschaut, hätte man vermutlich Probleme gehabt, wach zu bleiben. Das Spiel war ehrlich gesagt nicht besonders spannend. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Ein „Highlight“ gab es dann aber doch noch vor der Halbzeitpause. Leider muss man aus Stuttgarter Sicht sagen, denn der ewige Lars Stindl bestrafte die Schlafmützigkeit in der Stuttgarter Defensive mit dem Führungstreffer. Click on the button below to load …

VertikalGIF #VfBBMG: Punkt oder Spielabbrych!

Es ist das Wochenende der großen Entscheidungen: Während der Vereinsbeirat angeblich entscheidet, welche Kandidaten im März zur Wahl des VfB-Präsidenten antreten dürfen, hatte das Team von Pellegrino Matarazzo die letzte Chance auf einen Heimsieg in der Hinrunde. Kleines Problem: Der Gegner hieß Borussia Mönchengladbach und hatte zuletzt die Super-Bayern besiegt. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Um es doch irgendwie zu schaffen, schickte Matarazzo die gleichen Spieler aufs Feld, die auch in Augsburg in der Startelf standen. Unveränderte Startelf, aber neues Geläuf: Der Rasen war endlich ausgetauscht worden! Der alte hatte im Spiel gegen Leipzig diese Bezeichnung auch kaum noch verdient. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Trotz des frischen Rasens war die erste Halbzeit eher von der ereignisarmen Sorte: Der VfB hatte durch Mangala und Gonzalez zwei gute Chancen, die Gladbacher tauchten mit Embolo gefährlich vor dem Tor von Kobel auf. In der 34. Minute kam es dann mal wieder zu einem dieser typischen VfB-Elfer: Lainer startete in …

1 Jahr Hannes Wolf! 1111! Elf! <3

Isses wirklich schon ein Jahr her? Wirklich? Beim VfB waren die Trainer zuletzt immer nur wenige Monate im Amt, so dass man sich ernsthaft fragen musste, ob es nicht besser wäre, ihnen nur 6-Monats-Verträge zu geben. Und dann kam Hannes Wolf. Obwohl Markus Gisdol, André Breitenreiter und Peter Neururer auf dem Markt waren. Eine mutige Entscheidung von Jan Schindelmeiser. Hannes Wer? Für die meisten ein unbeschriebenes Blatt. Ok, mit der BVB-Jugend drei Mal Meister geworden, aber keine Erfahrung im Profibereich, was will denn des Bua’le beim VfB Stuttgart? Doch tatsächlich: Nach dem ganzen Chaos des Abstiegs küsst Wolf den VfB wirklich wach. Die Fans schließen ihn in ihr Herz. Er ist ein nicht unbedeutender Faktor für die euphorische Stimmung im Aufstiegsjahr. Denn des Bua’le überzeugte schnell. Mit seiner Kompetenz, mit seiner kommunikativen Art, mit seiner Empathie. Aber auch mit seiner Krisenfestigkeit – siehe Dresden, Hannover und Würzburg. Siehe fünf Spiele ohne Sieg im Frühjahr. Siehe Großkreutz-Affäre, siehe Schindelmeiser-Rauswurf. Er schaffte das, was alle für selbstverständlich hielten: den direkten Wiederaufstieg. Hannes Wolf ist gerade raus, ein …

Dumm und dümmer!

Der Abstiegskampf des VfB ist alles andere als ein Spaß für Spieler, Trainerteam, Führung und Fans, aber er erinnert immer mehr an den Slapstick-Film „Dumm und dümmer“ mit Jim Carrey in der Hauptrolle. Beim VfB wie beim Multimillionen-Kinoerfolg ist es die Aneinanderreihung infantiler Gags Fehler, die allesamt die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Im Spiel gegen Bremen war Martin Harnik der klamaukige Hauptdarsteller, gegen Freiburg drängte sich Adam Hlousek blödelnd nach vorne und auf Schalke ist es der sympathisch-tolpatschige Georg Niedermeier, der sich die goldene Himbeere für die schlechteste Leistung abholt. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen. Der VfB ist die Mannschaft im Tabellenkeller, die den besten Fussball und die beste Show bietet, die Spiele und die Unterhaltung waren jedoch besser als die Punkteausbeute. Es ist ein Muster, das sich durch die letzten sieben Spiele zieht: Der VfB spielt ordentlich bis gut, hat sich immer einen oder gar drei Punkte verdient, um sich am Ende mit Fehlern selbst abzuschießen. Das war in Augsburg so, gegen Freiburg ebenfalls und auf Schalke wiederholt …

VfB mit Herz

Warum ich VfB-Heimspiele anschaue? Es muss Liebe sein.

Es ist kalt und ungemütlich im Stadion, man sieht sowieso schlechter als bei Sky, dazu gibts keine Wiederholungen und ich vermisse Jässica Kastrop. Was man zudem geboten bekommt, ist dürftig und wenn man sich über Tore freuen will, dann nur über die des Gegners: Seit dem 18. Oktober (8. Spieltag) hat der VfB zu Hause nicht mehr getroffen. Martin Harnik war es beim 3:3 gegen Leverkusen, seit dem gelingt den Stuttgartern in 464 Minuten offensiv nichts mehr. Man muss leiden können, wenn man zu einem VfB-Heimspiel geht. Oder es muss Liebe sein. Ich persönlich finde ein VfB-Heimspiel aus verschiedenen Gesichtspunkten interessant. Die Anfahrt ist meist ein Abenteuer, mit dem Auto sowieso, aber auch mit den Öffentlichen, pünktlich zu Heimspielen fahren die S-Bahnen alles andere als zuverlässig und dazu wird gerne an Weichen, Stellwerken oder Tunneln herumgebastelt, so dass der Halt an wichtigen Stationen ausfällt. Die Planer scheinen keine VfB-Fans zu sein. Urban Adventures also, um nach Cannstatt zu kommen. Ich bin dort aufgewachsen, frische Jugenderinnerungen auf, denke an Flirts im Eiscafe Gamba, an feuchtfröhliche Abende …