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Willkommen im VfB Telegym!

Nachdem wir Euch zum Auftakt unserer großen Gesundheitswoche das theoretische Wissen an die Hand gegeben haben, um den Winter gut zu überstehen, kümmern wir uns in Teil 2 um die Praxis und präsentieren Euch die effizientesten VfB-Fitnessübungen. Wusstet Ihr eigentlich, dass ASICS nichts anderes ist als das Akronym für “anima sana in corpore sano”? Ich wusste es jedenfalls. So, nachdem ich das endlich mal los geworden bin, zeigen wir Euch nun, wie man zu diesem gesunden Körper kommt. Das mit der gesunden Seele bekommt Ihr sich auch selbst hin. Gerade im Winter ist es sehr wichtig, sich vor den Übungen aufzuwärmen. Dies geschieht durch einen lockeren Armschwung in Kombination mit dem klassischen Hopserlauf. Inspiriert wurde diese Übung übrigens von den Bonobos im Kongodelta. “Die Affenbande” Nach dem Warm-up starten wir mit der ersten leichten Übung in unser Programm: Wie Ihr sehen könnt, trainiert Ihr hier am besten mit einem Partner. Eine Alternative, die Ihr auch alleine durchführen könnt, stellen wir Euch aber ebenfalls vor. “Der polnische Hampelmann” Spätestens jetzt solltet Ihr genauso wie in der …

VfB-Siege als Gesundheits-Garantie

Länderspielpause bedeutet bei uns: Themenwoche. Zuletzt hatten wir Music, Fashion, Stars & Cars, dieses Mal soll sich alles um Gesundheit drehen. Klingt unsexy, aber in drei Folgen werden wir das Thema hochseriös aufarbeiten, ganz wie es sich für ein charmanten Service-Blog wie den unseren gehört. Wir starten mit wertvollen Tipps von hochdekorierten Wissenschaftlern, wie man als VfB-Fan durch die erkältungsintensive Jahreszeit kommt. In der zweiten Folge stellen wir Fitnessübungen zum Nachmachen vor und in Part 3 geht es darum, wie wir die winterlichen Heimspiele in der saukalten Mercedes-Benz Arena überstehen können. Hier werden übrigens auch unsere Fashion-Victims auf ihre Kosten kommen. Es gibt nicht wenige, die die Arbeit von VfB-Mannschaftsarzt Dr. Raymond Best kritisieren. Verletzungen werden angeblich nicht richtig oder zu spät diagnostiziert und Verletzungspausen und Reha-Zeiten werden durch seine Behandlung verlängert statt verkürzt. Die Spieler kommen eher auf dem Zahnfleisch daher, statt auf dem Feld zu stehen, so der Vorwurf einiger, die keine Ärzte sind. Aber mal ehrlich: Für einen Zahnarzt macht Dr. Best doch einen erstaunlich guten Job, oder? Ja, kein besonders kreativer Kalauer, aber was bleibt einem, …

Mané for nothing

Eigentlich ist man ja blöd, wenn man ins Stadion geht: Schlangen an der Einlasskontrolle, schlechte Sicht, Sitznachbarn, die man sich nicht aussuchen kann, viel zu teures Bier und noch längere Schlangen an der Toilette nach dem Spiel. Das Schlimmste aber ist: man muss sich selbst eine Meinung bilden. Es gib keinen Kommentator, der das Spiel einordnet. Keine Twitter-Timeline, die die eigene Einschätzung einordnet. Die Einleitung lässt es erahnen: Ich war am Freitag Abend im Stadion. Die Karten hatte ein Freund besorgt. Es war das erste Mal, dass ich erst kurz vor dem Anpfiff wusste, wo ich sitze. Es war Block 78A. Untertürkheimer Kurve, ganz oben. Blick ziemlich gut, aber vielleicht etwas nah am Gästeblock. Doch einer geschenkten Karte guckst du schließlich nicht auf den Block. Höchstens auf den Preis, um zu sehen, wie viel du gespart hast. Und was ich im Block 78A sah, deckte sich kaum mit dem, was ich auf der Rückfahrt nach Hause im Netz las. So sah beispielsweise der kicker-Reporter das Spiel folgendermaßen: “Die Mannschaft von Hannes Wolf legte einen Blitzstart …

Swabian Superfood

Spätestens seit Timo Werner das Dönergate ausgelöst hat, ist die Ernährung der Stuttgarter Profis in … Achtung … aller Munde. Wer es nicht mitbekommen hat: Werner hat erst in Leipzig erfahren, dass man sich auch vegan, gluten- und laktosefrei ernähren kann. Oder auch alles gleichzeitig. Zu Stuttgarter Zeiten hatte er sich nach eigener Aussage mittags auch gerne mal einfach einen Döner reingepfiffen. Vermutlich auch noch mit allem und scharf! Aber man kann ja von den Profis auch nicht alles verlangen. Wie sollte jemand, der mit seiner körperlichen Fitness seinen Lebensunterhalt bestreitet, auch wissen, dass er sich gesund ernähren sollte? Der Meinung war schon Huub Stevens, dessen erste Maßnahme damals darin bestand, eine gemeinsame Frühstückspflicht einzuführen. „Wir haben durchschnittlich einen jungen Kader, viele leben allein und frühstücken morgens nicht. Ein Motor braucht aber Energie und die Energie beim Menschen ist die Ernährung. Deshalb frühstücken wir zusammen, wenn wir morgens trainieren. Wenn Spieler ohne Frühstück zum Training kommen, dann kann es passieren, dass sie etwas müder sind, dadurch unkonzentriert.“ Ich verstehe das. Ich muss unsere Tochter auch …

Geht es schon wieder los?

Klar, hinterher kann man immer schlau daherschwätzen. Wir waren uns am Freitag einig, dass es vermutlich nix wird mit einem Dreier gegen Dresden. Zu geschickt hatten sich die Sachsen in der bisherigen Saison gegen stärkere Gegner (u.a. im Pokal gegen Leipzig) angestellt und zu schwer tut sich der VfB traditionell gegen eben genau solche Gegner. Man denke nur an die Spiele gegen Ingolstadt und Darmstadt in der vergangenen Saison. Das wusste vermutlich auch Hannes Wolf und hatte sein Team auf eine ordentliche Portion “Heavy Metal” vorbereitet. Der Trainer ist ja auch in einem Alter, in dem man ihn einen Besuch auf dem Wacken durchaus noch zutrauen würde. Sein Team dachte aber offenbar, man würde zuhause gegen Dynamo Dresden spielen. In der Schleyerhalle gastierte nämlich am Samstag Abend die SWR Schlagernacht mit folgender Startelf: Howard Carpendale, Roland Kaiser, Vicky Leandros, Matthias Reim, Semino Rossi, Michelle, Olaf, Nicole, Laura Wilde, Anita & Alexandra Hofmann. Olaf, so habe ich mir sagen lassen, ist übrigens einer von den Flippers, der jetzt solo sein Glück versucht. Schlimmer geht’s nicht. Oder …

Quo vadis, VfB?

“Stress nicht, relax Dich, Junge, werd’ nicht hektisch. Komm runter, setz Dich, nimm’n Punsch mit uns am runden Ecktisch. Du hast keinen Grund zur Hektik, kannst alles tun und letztlich, Entscheidest Du Dich zu ‘nem “Ist ja gut jetzt” oder ‘nem “Leck mich”. Mit was wollen sie Dich noch kriegen, wenn alles fake und im Grunde Dreck ist.” Diese Lyrics von “Gegen jede Vernunft” der Fantastischen Vier kamen mir in den Sinn, als die Mitgliederversammlung des VfB zu Ende ging. Eine legendärer Tag in der Geschichte des Vereins. Weder Vorstand, noch Aufsichtsrat werden entlastet. Die Mitglieder schaffen sich nach nur fünf Wortbeiträgen die Aussprache ab. Der Vorstand kennt seine eigene Satzung nicht und muss die Abstimmung darüber wiederholen lassen. Am Ende steht der Präsident Wolfgang Dietrich, gewählt mit 57,2 Prozent. Er erhielt damit sogar weniger Stimmen als Gerd Mäuser, der bisher als der unbeliebteste Präsident in der VfB-Geschichte stand. Letztlich wurde Wolfgang Dietrich von 1.689 Mitglieder gewählt. Von rund 40.000 Stimmberechtigten. Immerhin wurden die Satzungsänderungen abgelehnt, die unter dem Deckmantel des “Demokratie-Pakets” zur Abstimmung gestellt wurden. Im Grunde …

Der Anti-Ulle

Der VfB war schon immer mutig in der Besetzung seines Trainerpostens. Jürgen Sundermann, Helmut Benthaus, Otto Baric, Jogi Löw, Winnie Schäfer, Giovanni Trapattoni, Armin Veh, Thomas Schneider, Alexander Zorniger, Jürgen Kramny. Wobei man durchaus fragen muss, ob nicht mehr Verzweiflung als Mut zur einen oder anderen Trainerentscheidung führte. Dennoch wurden dabei einige Erfolge gefeiert (Sundermann, Benthaus, Löw, Veh 2007). Von daher sollten wir die Verpflichtung von Hannes Wolf nicht zu hart feiern, auch wenn er frisch, dynamisch und modern rüber kommt. Dennoch ist die Sensucht sehr groß, dass er für den VfB das wird, was Thomas Tuchel für Mainz wurde. Der VfB hat auch schon immer gute Torhüter gehabt. Karl Bögelein, Günter Sawitzki, Gerhard Heinze, Helmut Roleder, Eike Immel, Timo Hildebrand, Jens Lehmann. Nach vielen Jahren der Unsicherheit in der Kischte, kann man wieder sagen: “Keine Sorge, wir spielen mit Torhüter”, wenn mal wieder eine scharfe Flanke in den Strafraum fliegt. “No worries” also, seit der Australier Mitch Langerak im Tor des VfB steht. Er ist kein cheaper Linientorwart, der mit spektakulären Flugeinlagen und beeindruckenden …

Der Abstieg als Chance

Gut, dass der VfB abgestiegen ist. Ja ja, das hört sich blöd an. Aber so bitter es ist: Wenn der VfB noch erstklassig wäre, dann hätte es nie eine solch’ mutige Lösung wie Hannes Wolf gegeben. Als Chef-Trainer wohlgemerkt, nicht als Jugendtrainer. Im Gegenteil: Bernd Wahler wäre noch da und würde von der Champions League sprechen. In drei, maximal fünf Jahren. Außerdem würde er uns mit Hashtags zur Ausgliederung nerven. Und, klar, Robin Dutt wäre auch noch da, hätte zwischenzeitlich drei bis vier weitere Kaderplaner eingestellt, die ihm die Arbeit abnehmen. Er hätte in jedes Mikrofon geschwätzt, aber nix g’schafft. Nur Jürgen Kramny wäre nicht mehr da. Denn dass das nicht gut ist, hätte selbst Dutt irgendwann gemerkt. Nach drei Niederlagen und nur einem Punkt in vier Spielen (dieselbe Bilanz wie Bruno Labbadia mit seinem HSV) hätte Dutt einen neuen Trainer vorgestellt. Es wäre Mirko Slomka geworden – total kreativ. Ein Trainer, der ähnlich blendet wie Dutt selbst. Ein Dreamteam of broken dreams. Die Reaktion nach dem Abstieg und der Umgang mit der Personalie Luhukay haben außerdem schonungslos die …

Zurück zur Normalität

Für was steht der VfB seit einigen Jahren: Neben leidens- und begeisterungsfähigen Fans, misslungenen Transfers und einem chronischen Loch in der Innenverteidigung sind es die Trainerwechsel, die alle paar Monate anstehen. Man fragt sich in Bad Cannstatt womöglich: Kann man nicht irgendwo ein Abo abschließen auf neue Trainer? Kann man die nicht günstig leasen? Wundern würde einen solche Fragen nicht bei der wirtschaftsgeprägten Führungsebene der Roten. Beim VfB ist es jedenfalls vollkommen normal, dass wieder ein neuer Trainer gesucht wird. Diese immer wiederkehrende Routineaufgabe wird ab und zu von der Tagesaktualität überlagert: 1:0 beim Tabellenletzten Kaiserslautern, der 15 verletzte oder gesperrte Spieler zu beklagen hat. Immerhin 25 überzeugende Minuten, in denen ein bisschen Spielkultur und Dominanz zu sehen ist. Über 10.000 Fans, die erneut ein Auswärtsspiel zum Heimspiel machen (und das am einstmals gefürchteten Betzenberg): Alles total normal für den VfB, der schließlich aufsteigen will. #FCK-Fan nach dem Spiel: "Das Stadion war in der Hand des #VfB. Noch nie so etwas erlebt."Klasse Support! ? #FCKVfB pic.twitter.com/KRslgNsVvK — Phil (@phil2299) 18. September 2016 Zuletzt war es …

Wie im Kindergarten

Es gibt wohl niemanden, dem nicht spätestens am Freitag nach dem Heidenheim-Spiel klar wurde: Mit einer Innenverteidigung bestehend aus Sunjic und Sama steigt der VfB nicht auf. Nur einer scheint das anders zu sehen: Jos Luhukay. Er sieht keine Alternative zu Tölpel-Toni und Calamity-Stephen. Es gibt wohl keinen, der am Freitag beim Schwaben-Schlager (hier entlang) nur den Hauch eines Spielkonzepts beim VfB entdeckt hat. Nur einer spricht davon: Jos Luhukay. Und dieses nicht vorhandene System ist es dann auch, warum die drei Neuen Pavard, Mané und Asano so bald nicht beim VfB auf dem Platz stehen werden. Die abenteuerlichen Aussagen von Luhukay sind Bestandteil eines kindischen Streits mit Sport-Vorstand Jan Schindelmeiser. Es geht um Kompetenzen, es geht um Macht, es geht um Eitelkeiten. Aber um eines geht es nicht: Um den VfB. Luhukay und Schindelmeiser sind wie kleine Kinder, denen man die Förmchen geklaut hat. Ihr seid beide Angestellte des #VfB. Rafft euch. — twofourtwo (@two_four_two) September 12, 2016 So wie sich die Situation darstellt, hat Luhukay mit kleinen, feinen Unverschämtheiten den Macht-Kampf begonnen, ihn …