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VertikalGIF #VfBH96

Bewährtes Format am neuen Sendeplatz zum Rückrundenauftakt: Ab sofort findet ihr das VertikalGIF direkt hier bei uns im Blog! Friss oder stirb, Do or die, Tod oder Gladiolen: Allen war klar, dass im Spiel gegen Hannover nur ein Sieg ein akzeptables Ergebnis sein würde. Und so gingen die VfB-Fans mit einem ungesunden Mischung aus Vorfreude und nervöser Anspannung in die Partie am Sonntag Nachmittag. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Und es war sie oft: Bereits nach wenigen Sekunden vergab Mario Gomez eine Großchance. Doch anders als sonst verwandelte er die zweite. Und das in bester Mittelstürmer-Manier. Und so frei stand Mario Gomez an der Strafraumlinie, nachdem sich sein Gegenspieler dazu entschlossen hatte, dass er jetzt doch lieber im Mittelfeld statt in der Innenverteidigung spielen möchte. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Die frühe Führung (wie schon gegen Bremen!) war Balsam für Fans und Team zugleich. Der VfB agierte konzentriert und ungewohnt zielstrebig. Noch erstaunlicher: Das Team von Markus Weinzierl schoss …

Zuberfußball im El Kabakico

Am 12.12.2016 verlor der VfB Stuttgart in der zweiten Liga sein Heimspiel gegen Hannover 96 mit 1:2. Schuld war unter anderem der legendäre Slapstickpatzer von Mitch Langerak. Wir schrieben damals: „Der VfB hat dumm und unnötig gegen Hannover 96 verloren. Erst schlechter als Hannover, dann dämlicher. Und zu allem Überfluss traf auch noch Martin Harnik. Das nervt.“ Vor ziemlich genau drei Jahren verlor der VfB sein Heimspiel ebenfalls 2:1. Ein Spiel, bei dem Timo Werner das Führungstor auf geradezu groteske Weise verstolperte. Es war der Anfang vom Ende, der VfB stieg wehrlos ab, nachdem er vor dem Hannover-Spiel acht Mal ungeschlagen blieb. Vor der Partie Ende Februar 2016 sagte Kollege Sebastian, es wäre mal wieder Zeit für einen Kantersieg, auf „so ein gepflegtes 5:0!“ würde er sich einstellen. So eine ähnliche Stimmung, nicht ganz so euphorisch, hatten wir 2019 auch wieder. Markus Weinzierl schien seine Formation endlich gefunden zu haben, die letzten beiden Spiele gegen Leipzig und Bremen machten Hoffnung und dem neuen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger ist irgendwie alles zuzutrauen. Also im positiven Sinne, nicht …

Mentalitätsmonster oder Abstiegsgespenst?

Im kicker haben knapp 100.000 Menschen darüber abgestimmt, wie das Spiel des VfB Stuttgart gegen Hannover 96 am Sonntag ausgeht. Das erstaunliche Resultat: 67% glauben, dass die Truppe von Markus Weinzierl die Partie gewinnt. Das letzte Mal, dass in dieser Saison ⅔ von einem VfB-Sieg überzeugt waren, war vermutlich vor dem Pokal-Erstrunden-Aus in Rostock. Aber woher kommt diese neue Zuversicht. Oder kann man es schon Euphorie nennen? Euphoriele vielleicht. Doch welche Faktoren sind verantwortlich für diesen Stimmungsaufschwung? Der Hitz-Faktor Reschke raus, Hitzlsperger rein: Wie gut dieser Wechsel dem VfB getan hat, zeigte sich schon bei der Antritts-Pressekonferenz. Bescheiden und eloquent trat der neue Sportvorstand auf. Also genau das Gegenteil seines Vorgängers. Mit seiner offenen und verbindlichen Art hat er umgehend eine ganz andere Verbindung zum Trainer aufgebaut. Das neue Vertrauen tut Weinzierl sichtlich gut. Und es scheint tatsächlich so zu sein, als ob sich die positiven Hitzewellen über den Trainer auf die Mannschaft übertragen. Klar, das garantiert noch keinen langfristigen Erfolg. Doch der neu entdeckte Einsatzwille der Mannschaft ist die Grundvoraussetzung, um noch zu retten, …

The Final Countdown

Die Stuttgarter Zeitung fragte vor dem Spiel: „Wer ersetzt den schnellen Donis?“ Tayfun Korkut antwortet: „Der langsame Castro.“ Wie lautete der Matchplan von Korkut: „Über die Außen offensiv Druck erzeugen“. Rechts außen spielte Andreas Beck. Keine Pointe. Noch kein gutes Spiel bislang, das heute komplett vercoacht. Das sind einfach die Fakten. #VfB #Korkut — Jens Nagler (@jens_nagler) October 6, 2018 Reschke: „In der 2. Halbzeit kam frischer Wind durch die Einwechslungen des Trainers rein.“ Als würde man den Brandstifter loben, die Feuerwehr gerufen zu haben.#VfB — Danny1893 (@DannyDan1893) October 6, 2018 Spätestens mit diesem Spiel wurde klar: Es war ein Fehler, Korkut als Nachfolger von Hannes Wolf zu holen. Es war ein Fehler, den Vertrag mit dem Trainer zu verlängern. Es war ein Fehler, ihm einen Kader hinzustellen, in dem zu viele Silberrücken wir Gentner, Gomez, Castro, Badstuber, Beck und Didavi Anspruch auf einen Startelfplatz haben. Korkut ist heillos überfordert und dokumentiert dies für alle sichtbar mit wechselnden, leider sinnfreien Aufstellungen. Als Korkut verpflichtet wurde, empfanden wir das so: Zuerst hatten wir Angst. Dann mussten …

Verein für Belanglosigkeit

Die Champions League Ambitionen von Holger Badstuber: interessieren mich nicht. Die immer gleichen Aufstellungen und vorhersehbaren (Nicht-)Wechsel von Tayfun Korkut: ermüden mich. Dennis Aogos Aufzugs-Selfies: ringen mir nicht mal mehr ein Lächeln ab. Michael Reschkes Play-off-Phantasien: regen mich nicht mal mehr auf. Die fehlende Konsequenz, ein Spiel einmal mit einem zweiten Tor zuzumachen: nervt mich immer noch. Immerhin. Denn es gibt im Moment wirklich wenig, was mich rund um den VfB Stuttgart überhaupt noch aus dem Sattel holt. Zu langweilig, zu bieder, zu graumäusig ist alles geworden. Der VfB ist ein bisschen zum VfL Bochum der 80er Jahre geworden. Da fühlen sich drei Spiele ohne Sieg auch nicht so viel anders an als sieben Spiele ohne Niederlage. Da ertappt man sich bei Frage, ob man einen herrlichen Samstag Nachmittag wirklich für ein Heimspiel opfern soll. Und immer mehr verfestigt sich aktuell Eindruck, die Spieler sind – bis auf wenige Ausnahmen – am Spiel des VfBs ähnlich uninteressiert wie ich derzeit. Die Luft ist raus. Die Luft ist sogar so raus, dass auch das späte 1:1 von …

Die neue Stuttgarter Stabilität

Am 12.12.2016 verlor der VfB Stuttgart sein Heimspiel gegen Hannover 96 mit 1:2. Schuld war damals unter anderem der legendäre Slapstickpatzer von Mitch Langerak. Wären die Verletzungssorgen nicht so groß, hätte Hannes Wolf eine knappes Jahr später am 13. Bundesligaspieltag fast die gleiche Formation aufs Feld schicken können. Nur Mitch Langerak und Kevin Großkreutz sind nicht mehr Verein. Dennoch hat sich viel verändert. Man kann es kaum glauben, aber: der VfB ist stabil geworden. Nach der oben angesprochenen Niederlage folgte damals mit dem 0:3 gegen den Auf- und späteren Absteiger Würzburger Kickers das letzte Freakspiel. In Berlin wurde sondiert, in Stuttgart hat Hannes Wolf konsolidiert. Und so wurde aus einer wackligen Defensive eine Dreierkette, um die uns die halbe Liga beneidet: Timo Baumgartl, U21-Nationalspieler. Benjamin Pavard, französischer A-Nationalspieler und dazu Holger „er ist so gut, wenn er fit ist“ Badstuber. Da sieht man schnell drüber hinweg, dass unser Lieblings-Benschamä in den letzten beiden Partien zwei Elfmeter verursacht hat. Auch gegen Hannover halten sie den Laden hinten ziemlich dicht. Und was die Dreierkette durchlässt, fischt Ron-Robert …

Wenn Du mich fragst, …

… wer mit einem 6:0 von Bielefeld aufsteigt, dann sage ich zu Dir: Das können nur die bequemen Schwaben sein, die Jungs vom VfB. 33. Spieltag. Jeder Punkt, jedes Tor kann entscheidend sein. Jürgen Kramny würde sagen, das Team muss „alles raushauen.“ Und die Mannschaft liefert! Es wird um jeden Meter Rasen gefightet und kein Ball verloren gegeben. Jeder Spieler gibt 100% oder mehr und am Ende steht der höchste Sieg der gar nicht mal so kurzen Vereinshistorie zu Buche – herausgeholt gegen den haushohen Favoriten. Oh, sorry, das war ja gar nicht der VfB in Hannover, sondern die Arminia auf der Bielefelder Alm! Denn nur dort wird der Stuttgarter Aufstieg nahezu klar gemacht. Durch eine epochale Leistung der Bielefelder, die in dieser Saison viele späte Gegentreffer (Terodde!) und viele Trainer (Kramny!) erlebt haben. Am Ende haben sie nicht nur drei Punkte gegen Aufstiegskandidat Braunschweig geholt, sondern der Eintracht auch noch das gute Torverhältnis zerstört. beste Spieler für den VfB heute Mitchell Langerak & Reinhold Yabo #H96VFB — RUN STR (@RUNSTR) 14. Mai 2017 Und …

Die Aufstiegsversicherungen im Vergleich

Stuttgart, Braunschweig, Hannover. Diese drei Teams streiten sich bekanntlich um die zwei Plätze, die den direkten Aufstieg bedeuten. Warum Eintracht Braunschweig immer noch dort oben steht und für viele sogar die vermeintlich besten Chancen auf den Aufstieg hat, weiß niemand so recht. Bei Stuttgart und Hannover ist es klar: Weil sie eine Aufstiegsversicherung abgeschlossen haben. Die Absteiger gingen mit einem für Ligaverhältnisse unanständig großem Budget in die Saison und sind zum Aufstieg verdammt. Kein Wunder also, dass sich beide abgesichert haben. In Cannstatt entschied man sich für den Vollkasko-Terodde-Tarif, der bereits in Bochum einwandfrei funktionierte. Der Versicherungsbeitrag: 3 Millionen Euro. Auf den ersten Blick kein Schnäppchen, aber langfristig eine mehr als sinnvolle Investition. Hannover-Boss Martin Kind gab hingegen dem Martin-Modell den Vorzug: Eine Risiko-Lebensversicherung mit Selbstbehalt in Form von vergebenen Torchancen und verlorenen Nerven. Also genau die Versicherung, die die Stuttgarter mehrere Jahre genutzt hatten bis schließlich Harniks Torfreiheitsrabatt aufgebraucht war. Der VfB ließ den Vertrag auslaufen, Hannover nutzte die Chance und griff zu. Doch welche ist nun die bessere Variante? Wir machen den Versicherungsvergleich! Simon Terodde ist der …

Bereits beschlossen: VfB wird Stevens entlassen

„Dass die Trainer manchmal ihrer Anspannung freien Lauf lassen, ist doch ganz normal. Die können ja keinen umhauen wie wir“, sagte einmal Michael Ballack, der nicht gerade für Fussballweisheiten bekannt wurde, sondern eher für tragische zweite Plätze. Geradezu tragisch ist der Auftritt von VfB-Trainer Huub Stevens in den letzten Wochen. Spiele verfolgt er meist stoisch auf der Bank sitzend, um nach dem Spiel seine Show abzuziehen. Dünnhäutigkeit, Mätzchen und sparsame Späßchen in Pressekonferenzen kombiniert mit allerlei Agressivität, die man sich von seinem Team auf dem Feld wünschen würde. Dass der VfB den Abstand zu den rettenden Tabellenplätzen einfach nicht verkürzen kann, regte indessen den Trainer nicht auf. Seit Wochen tritt der Holländer auf, als seien ihm der eigene Job, sein drohendes persönliches Schicksal und die Konsequenzen für den Verein und seine Mitarbeiter egal. Das soll Souveränität ausstrahlen, bewirkt allerdings genau das Gegenteil und dieses Auftreten ist schwer zu ertragen. Stevens‘ Klamauk kann mittlerweile keiner ernst nehmen, seine Flucht in die Comedy zeigt, dass er mit konstruktiven Mitteln nichts mehr erreichen kann und sich und die …