Alle Artikel mit dem Schlagwort: Heimsieg

Jetzt fehlt nur noch ein Erfolg gegen die Bayern

Was ist bitte mit dem VfB los? Vorausschauend agieren und pro-aktiv kommuzieren, das waren in der Vergangenheit nicht unbedingt die Kernkompetenzen des Clubs aus Cannstatt. Aktionismus, Kurzfristigkeit und eine Prise Dilettantismus dominierten das Handeln der Verantwortlichen. Und jetzt? Zuerst melden sich AG-CEO Thomas Hitzlsperger und e. V.-Präsident Claus Vogt mit Videobotschaften. Auch wenn sie manchmal ein bisschen hölzern wirken, es ist zu erkennen, dass sie in diesen schwierigen Zeiten mit Fans und Mitgliedern kommunizieren und den Kontakt zur Basis nicht verlieren wollen. Tenor: Ihr fehlt uns, die Situation ist nicht einfach, aber wir wissen, was wir tun. Zur Abwechslung und im Gegensatz zu ihren Vorgängern wirkt das durchaus glaubhaft, ganz ohne Großspurigkeit, ganz ohne Selbstzufriedenheit anlässlich des respektablen Saisonstarts. Dann verlängert Sven Mislintat erst mit Nicolas Gonzalez und kurz danach mit Wataru Endo jeweils bis 2024. Einfach so, im Fußballersprech würde man sagen „aus dem Nichts“. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass sich Leistung lohnt. Das sieht fast nach einem Plan aus: Mit Weitblick zwei Leistungsträger zu binden – dem Vernehmen nach ohne Ausstiegsklausel …

VertikalGIF #VfBSGF: Greuther Fight Club

Da führt dein Club nach zwei Minuten mit 1:0, aus beiden Fan-Lagern schallt „Scheiß DFB“ und das Wetter könnte nicht besser sein. Klingt eigentlich nach einem perfekten Fußball(nach)mittag, oder? Aber leider ging es in den folgenden ca. 95 Minuten nicht so weiter. Aber das wäre ja auch zu einfach! Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Um es mal ganz plastisch auszudrücken: Ich saß nicht in Block 47E wie sonst, sondern in 72B, Reihe 4. Familientag, dies das, ihr wisst schon. Das Problem: Das Spielgeschehen schien sich nach dem frühen Führungstreffer irgendwie weit weg von uns abzuspielen. So richtig Action vor der Untertürkheimer Kurve: Fehlanzeige. Stattdessen ging es auf der anderen Seite ab. Beziehungsweise ging leider Gregor Kobel ab, nachdem ihm Nielsen gleichermaßen unabsichtlich wie schmerzhaft auf den Oberschenkel getreten war. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Trotzdem wurde deutlich, dass das Konzept der Franken „körperliche Härte“ hieß. Gefühlt jeder Zweikampf war ein Foul und Schiedsrichter Storks hatte anscheinend seine …

VertikalGIF #VfBBOC: Traumtore und Alptraum-Abwehr

Man muss die Heimspiele feiern, wie sie fallen. Zur Not eben auch am Montag Abend gegen Bochum. Bei denen saß nicht mehr der ehemalige VfB-Sportdirektor Robin Dutt auf der Bank und auch noch(?) nicht der ehemalige VfB-Trainer Hannes Wolf, sondern, na klar, der ehemalige VfB-Spieler Heiko Butscher. Den ersten Aufreger gab es schon vor Anpfiff: Der anscheinend wechselwillige Santiago Ascacibar stand nicht im Kader. „Aus disziplinarischen Gründen.“ Und das unmittelbar vor Ende der Transferperiode! So reagierten die meisten Stuttgarter Fans: Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Zur Aufstellung: Auch Tim Walter hatte das Offensivspiel in Aue offenbar nicht so gut gefallen. Die Konsequenz: mal wieder ein neues Sturmduo. Statt Klimowicz und Gonzalez stürmten Al Ghaddioui und überraschenderweise auch Neuzugang Wamangituka. Mutig! Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Mutig war auch das Stuttgarter Spiel nach vorne. Von Anfang an ließ der VfB keine Zweifel daran, wer Herr im Haus ist. Und nach einigen Torannäherungen war es bereits in der 19. Minute soweit: …

VertikalGIF #VfBFCSP: Mentalität vor Qualität

Nach Rostock nun also der FC Sankt Pauli. Ein sympathischerer Gegner, aber sicherlich kein leichterer. Dennoch waren die VfB-Fans fest überzeugt von einem Heimsieg. Kein Wunder, sie haben das Walter-Mantra schon verinnerlicht: Wir sind immer Favorit. Roarrr! Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Holger Badstuber und Gregor Kobel hatten sich wieder einsatzfähig gemeldet und so sprach eigentlich nichts dagegen, wieder launige 90 Minuten im Neckarstadion zu verbringen. So wie beim 2:1 Auftaktsieg gegen Hannover 96. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Doch wie schon gegen Hannover kam der VfB etwas lahm aus den Startlöchern. Aber klar: von Null auf Walterball geht nicht, man muss sich erst etwas warm spielen. Blöd nur, dass es nach nur 18 Minuten 1:0 für den Gast stand. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Erst nicht wirklich clever verteidigt von Santi und Holgi und dann war Gregor Kobel nicht so schnell unten wie es nötig gewesen wäre, …

Das Wunder der Vorweihnacht

Jetzt mal ehrlich: Wie viel hättet in der Halbzeitpause der Partie des VfB gegen die Hertha noch auf unser Team gesetzt? Nach drei Schüssen, von denen keiner aufs Berliner Tor ging? Nach sage und schreibe zehn Ballkontakten von Mario Gomez, der einzigen Hoffnung, dass der VfB überhaupt mal ein Tor schießt? Nach einer Leistung von Gonzalo Castro, für die ihm der kicker die Note 5,5 verlieh? Nach einem Gegentor durch Maximilian Mittelstädt, der zuvor noch nie in der Liga getroffen hatte? Vor 47.860 Zuschauern, so wenig wie seit Zweitligazeiten nicht mehr? Ihr hättet keinen Cent investiert? Ich auch nicht. Denn mit dem 0:1 schien die Partie erledigt – wieder mal. Wer auf zwei Tore in 45 Minuten von der schwächsten Offensive der Liga hoffte, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann. Denn ganze drei Treffer in sechs Heimspielen waren es bislang im Neckarstadion gewesen. Aber es ist kurz vor Weihnachten und eine gute Zeit für Wunder. Und wer in der Halbzeitpause das Stadion verlassen oder den Fernseher ausgeschaltet hat, der verpasste so einiges: • …

Alles wieder gut?

Endlich der erste Heimsieg. Doch was sagt uns dieses Spiel? Ist das Spiel)glück der Rückrunde zurück? Und ist es ein kurzfristiges Glück, dass das große Unglück nur weiter hinauszögert? Hat die Mannschaft doch mehr Mentalität und Qualität als wir ihr zugetraut haben? Alleine wie der unglückliche Nic Gonzalez von Mitspielern und Kurve getröstet wurde, stimmt einen zuversichtlich. Immerhin der Teamspirit scheint zu stimmen. Alleine wie Mario Gomez – in meinen Augen der wahre Kapitän des VfB – auf der linken Seite zu Spielende geackert hat, von seinen Tor(schuss)-Vorlagen mal abgesehen, zeigt eine Einstellung, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben. Auch wenn am Ende drei Punkte stehen. Ich habe immer noch keine Entwicklung gesehen, nichts. Bremen in Unterzahl viel besser und gefälliger mit zweimal Pfosten im Pech. Ich bleibe dabei, Korkut wird uns nicht mehr weiterbringen. #VfB — twofourtwo (@two_four_two) September 29, 2018 Und Tayfun Korkut? Er ist nicht mehr der Captain Kork, den wir aus der vergangenen Saison kennen. Er galt lange als ein Mann der Stabilität. Aufgeregtheiten und Personalrochaden waren seine Sache …

Und jetzt schlagen wir die Bayern!

Ganz ehrlich:  Wer oder was soll den VfB Stuttgart denn jetzt noch stoppen? Nach Bayer Leverkusen wurde mit Hoffenheim auch der nächste Champions League Kandidat rasiert. Drei Siege in Folge. Alle zu null. Drittbestes Team in der Heimtabelle. Sky is the limit! Danke an die Cannstatter Kurve für die Choreo – Danke an unseren #VfB für das geile Spiel #VfBTSG pic.twitter.com/lTrf3J6L3Q — Bodo-Württemberg (@BodoWurttemberg) 5. Mai 2018 Aber der Reihe nach: Wir sind hier ja hier gerne kritisch unterwegs und schreiben nieder, was uns stört. So zum Beispiel das halbherzige Engagement des VfB-Teams im Heimspiel gegen Hamburg. Nach der Partie gegen Hoffenheim kann man nur sagen: Respekt! Obwohl es für den VfB Stuttgart um überhaupt nichts mehr ging, war das ein maximal intensiver Auftritt. Sechs gelbe Karten inklusive der beiden für Santi Ascacibar sprechen Bände. Hoffenheim war über 90 Minuten klar besser. Der VfB Stuttgart klar effizienter. 5:22 Torschüsse spiegeln die Partie gut wider. Aber das Team von Tayfun Korkut hatte richtig Bock. Bock auf das Spiel. Bock auf einen frenetisch gefeierten Heimsieg. Und Bock …

Mario Gomez: The New Romantic

New Romantic, später auch als New Gomezism bezeichnet, ist eine Fußball- und Modewelle, die etwa seit 2018 populär war. Sie hat ihren Ursprung in Stuttgart und wurde zunächst als reines VfB-Phänomen betrachtet. Die mittlerweile sehr populäre Bewegung beschränkt sich im Wesentlichen auf das äußerliche Erscheinungsbild (Frisur) und die spezielle Rückkehr zu einer alten Liebe, in Fachkreisen auch „Comeback“ genannt. Zu den bekanntesten Vertretern des New Romantic gehörten anfangs Gerhard Poschner, Christian Gentner und Andreas Beck, die alle zu ihrem Heimatverein VfB Stuttgart zurückgekehrt sind. Richtig populär wurde die Bewegung allerdings erst durch die Rückkehr von Mario Gomez zum VfB Stuttgart. Er bediente damit eine Sehnsucht und Art von Romantik, die unter Fußballfans sehr verbreitet ist: Es ist dieser starke Hang zur Verbundenheit, diese innige Liebe zu Spielern aus der eigenen Jugend, die Überhöhung der Person und dessen fußballerischem Potenzial. Ein besonderes Phänomen der New Romantic ist das Entstehen einer Euphorie und großen Erwartungshaltung sowie eines starken Zusammenhalts zwischen Rückkehrer, Team und Fans. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content …

Die Schönheit der Chance: So gewinnt der VfB gegen die Bayern!

Es gab Zeiten, da war die Begegnung mit dem FC Bayern München das Spiel des Jahres für die Stuttgarter. Alle bis unter den Vokuhila vollgepumpt mit Motivation, es den Bazis, Großkopferten und Lederhosenträgern mal so richtig zu zeigen. Heute ist es eher ein Spiel, in dem man Angst haben muss, eine richtige Klatsche zu kassieren. Aber auch ein Spiel, in dem die Erwartungen gering sind, ein Spiel, in dem der VfB eigentlich nur positiv überraschen kann. Eine riesige Chance also, die letzten negativen Ergebnisse vergessen zu machen und einen versöhnlichen Hinrundenabschluss zu schaffen. Und dem VfB gelingt die Überraschung, glaubt’s mir. Und das geht so: Hannes Wolf hat sich einen besonderen Matchplan ausgedacht, der sich von denen der Auswärtsspiele allerdings nur geringfügig unterscheidet: Er stellt um auf 7-2-1. Siebenerkette statt Fehlerkette. Die Abwehr bilden alle verfügbaren Defensiv-Kräfte: In der Mitte verteidigen Baumgartl, Badstuber, Kaminski. Damit die Abstände zwischen ihnen garantiert klein bleiben, bindet Wolf die drei Innenverteidiger an den Händen mit Schnüren aneinander. Auf außen wird gedoppelt mit Insua/Aogo und Pavard/Beck. Davor räumen Ascacibar und …

Mit dem A-Team zum Sieg!

Das Wichtigste zuerst: Lieber Christian Gentner, wir wünschen gute, vollständige und schnelle Genesung! Genesungswünsche von Köln über Frankfurt bis hin zu Lukas Poldolski und Jürgen Klinsmann: Das tut sicher gut und daran sieht man auch den Stellenwert des Kapitäns über Stuttgart hinaus. Wir stehen hinter Dir, Gente!💪 Das gesamte Team wünscht Kapitän Christian #Gentner eine gute und schnelle Genesung! #comebacksoon #VfB pic.twitter.com/GXTV6gT8D5 — VfB Stuttgart (@VfB) September 17, 2017 Kennt eigentlich noch jemand die Action-Serie „Das A-Team“? Ein 80er Jahre-Ding, das heute nur noch nachts auf irgendwelchen Spartensendern läuft. Aber was haben irre Kostümierungen, bemüht-blödelhafte Dialoge, völlig übertriebene Schießereien und unrealistische Verfolgungsjagden mit dem VfB zu tun? Nichts. Das A-Team ist deshalb der Aufmacher, weil die entscheidenden Akteure im Spiel gegen den VFL Wolfsburg mit A beginnen: A.Donis, der mit seinen packenden Soli die VFL-Abwehr auf der linken Seite immer wieder aufriss. Ascacibar, der griffige Gaucho und Balldieb, der überall war und sich gegen Ende der Partie sogar offensiv betätigte. Er war der beste Mann auf dem Platz. Akolo, der das entscheidende Tor schoss, weil …