Monate: Dezember 2018

Kick it like it’s Januar!

Vor gut zehn Monaten waren die Berliner das letzte Mal in Stuttgart zu Gast. Der kicker schrieb anschließend: Zum Rückrundenauftakt hat der VfB Stuttgart einen mühsamen wie kuriosen 1:0-Sieg eingefahren und gleichzeitig eine Misere beendet. Rückkehrer Mario Gomez erhielt eine der Hauptrollen. Das nehmen wir wieder so oder? Erinnert ihr euch noch an das Eigentor von Niklas Stark? Falls nicht: Man kann über die Hertha sagen, was man will. Aber das war einfach Stark! #VfBBSC #VfB pic.twitter.com/TeCIIQmRLd — Vertikalpass (@vertikalpass) 13. Januar 2018

Ist doch alles nicht so schlimm!

Es sind 14 Spieltage gespielt. Der VfB ist noch nicht abgestiegen. Es ist doch alles nicht so schlimm. Wir haben einen guten, ausgewogenen Kader, mit vielen sehr erfahrenen Spielern und einigen hochveranlagten Talenten. Dass es im Moment nicht so richtig läuft, liegt an extremen Pech mit bitteren Verletzungen und überraschenden Formkrisen. Gerade, dass so ein Schlüsselspieler wie Daniel Didavi verletzt ausfällt, damit konnte wirklich niemand rechnen. Dass Mario Gomez zwar immer noch weiß, wo das Tor steht, aber offenbar nicht mehr, wie man den Ball hineinschießt, konnte auch keiner ahnen. Dass das Spiel des VfB offensiv wie defensiv bisher so langsam ist: völlig unverständlich. Es ist schließlich noch niemand daran gehindert worden, schnell zu laufen! Auf Konter spielen und quasi jedes Laufduell verlieren. Irgendwie witzig. #VfB — Tom (@zwuggele) December 9, 2018 Aber was ist schon passiert? Der VfB hat zwar mit 9:29 ein unterirdisches Torverhältnis, ist aber nur ein einziges Tor von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Selbst Mainz 05 hat nicht einmal doppelt so viele Punkte wie der VfB Stuttgart und ist damit noch in absoluter …

Schöne Bescherung für VfB-Fans

Noch gut zwei Wochen bis Heiligabend. Höchste Zeit, die Geschenke zu besorgen. Aber, was schenkt man VfB-Fans, die schon fast alles (mitgemacht) haben? Wir hätten da ein paar tolle Tipps abseits des Mainstreams! Alle vorgestellten Bücher haben wir in der Hand gehabt und konnten mit den Autoren sprechen. Und was sollen wir sagen: Es lohnt sich! Es steckt viel Herzblut in jedem der Werke und das beste daran: Sie sind unabhängig vom sportlichen Erfolg eine gute Wahl! Also, wenn ihr echten VfB-Fans eine echte Freude machen wollt, dann schenkt ihnen etwas aus dieser exquisiten Auswahl. Oder noch besser: alles! Markus Schmalz Erste Runde Vestmannaeyjar: Mit dem VfB Stuttgart durch Europa Der Autor ist einer von nur ca. 70 VfB-Fans, die 1997 in Reykjavik dabei waren, als der VfB dort im Europapokal gegen den isländischen Pokalsieger IB Vestmannaeyjar antrat. Das war für Markus Schmalz, von Beginn an Mitglied des Commando Cannstatt, der Startschuss für Trips nach ganz Europa: Moskau, Rotterdam, Budapest, Manchester, Genua, Bratislava, Kopenhagen und viele mehr. Das Besondere daran: Seine Auswärtsfahrten kann man wörtlich nehmen, denn …

Einer, der schoss wie Allgöwer und Hitzlsperger

Die vier VfB-Spieler mit dem härtesten Schuss? Karl Barufka, Bernd Martin, Karl Allgöwer, Thomas Hitzlsperger. Meine vier ersten Idole beim VfB? Hermann Ohlicher, Bernd Martin, Karlheinz Förster, Didier Six. Bernd Martin ist gestorben und damit geht einer meiner Helden des VfB Stuttgart, der maßgeblichen Anteil dran hatte, dass ich Fan dieses großartigen Vereins wurde. Bernd Martin war einer der ersten „Jungen Wilden“ des VfB. Nachdem er mit der A-Jugend (u.a. mit Arno Schäfer, Martin Hägele und Mario Salzinger) Meister wurde, spielte er mit 18 Jahren bereits bei den Profis und feierte am 12. Dezember 1973 sein erstes großes Highlight: Achtelfinale im UEFA-Cup gegen Dynamo Kiew, so etwas wie das Nonplusultra der damaligen Zeit, mit dem Überspieler Oleg Blochin an der Spitze. Das Hinspiel in Kiew hatte der VfB bei minus 20 Grad mit 2:0 verloren, Hermann Ohlicher (40.) und Karl-Heinz Handschuh (75.) egalisierten im Rückspiel den Rückstand, alle richteten sich auf eine Verlängerung ein. In der 78. Minute wurde Bernd Martin eingewechselt und traf kaum zehn Minuten später zum entscheidenden 3:0 vor nicht einmal 30.000 …

Der VfB Stuttgart im Dezember 2018

Der VfB im Dezember 2018: Was wir wissen und was nicht

Erstmal vorweg: Wie gut fühlt sich denn bitte so ein Heimsieg an? Sowohl im Oktober wie auch im November mussten wir darauf verzichten. Die Klatschen gegen Dortmund und Frankfurt haben Spuren hinterlassen. Nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans. Die Gespräche in der S2 vor dem Spiel gegen Augsburg drehten sich vor allem darum, wie hoch der VfB verlieren wird. Bitter. Und wer meine, dies sei nur eine selektive Wahrnehmung, der muss sich nur die Zuschauerzahl angucken: 52.000. Die Gegentribüne war so spärlich besetzt, dass man die weißen Buchstaben auf den Sitzen sehen konnte. Und, um das klarzustellen: Das hatte nichts mit dem Stimmungsboykott zu tun. Die Cannstatter Kurve war in der ersten Halbzeit zwar ruhig, aber wie immer voll besetzt. Fast genauso gut wie der Heimsieg fühlt sich ein Blick auf die Tabelle an. Platz 15! Völlig trügerisch natürlich, denn Nürnberg muss noch spielen und überhaupt ist es so eng, dass es nach dem nächsten Spieltag schon wieder ganz anders ausgesehen kann. Aufschlussreicher als die Tabelle sind da die Erkenntnisse, die …