Autor: @buzze

VertikalGIF #FCAVfB: Auswärtsniederlage? Standard!

Was könnte besser zu Halloween passen als eine Auswärtsfahrt nach Augsburg? Ein Gegner, bei dem es VfB-Fans gruselt bei so vielen schlechten Erinnerungen. Auch an Augsburgs früheren und aktuellen Trainer Markus Weinzierl dürften sich die meisten nur ganz ungern erinnern: Es soll VfB-Fans geben, die auch heute noch schreiend aufwachen, wenn sie von Weinzierls Einstand beim VfB mit chancenlosen Niederlagen gegen Dortmund, Hoffenheim und Frankfurt und das Torverhältnis von 0:11 alpträumen. Zugegeben: von damals sind nur noch Marc-Oliver Kempf und Erik Thommy beim VfB, aber dennoch war das Spiel in Augsburg die perfekte Gelegenheit, um sich ordentlich zu revanchieren. Das Problem: Stuttgarts beste Offensivkraft fiel aus: Dinos Mavropanos. Der Grund: ein “kleiner Muskelfaserriss im Beckenbereich.” Stattdessen sollten es Didavi, Klimowicz, Führich und Al Ghaddioui in der Offensive richten. Und das klappte in der Anfangsphase sehr gut. So gut, dass der Augsburger Oxford den VfB-Stürmer bereits in der zweiten Minuten elfmeterreif foulte. Die einzigen, die das nicht so sahen, waren der Schiedsrichter und der VAR. Gruselig. Doch auch ohne Elfmeter war der VfB in den ersten …

VertikalGIF #BMGVfB: Fehlerfrei bei den Fohlen

M’gladbach scheint dem VfB zu liegen. In der vergangenen Saison gab es in Stuttgart ein Last minute Unentschieden und auswärts sogar einen Sieg. Über das Pokalspiel sprechen wir besser nicht.   Was dem VfB nicht so liegt, ist Corona bzw. die Maßnahmen, um zu verhindern, dass gleich sechs Spieler in häusliche Isolation mussten. Am Freitag gab es dann gute Nachrichten aus der Testung: Fabian Bredlow war dank Impfung ohne Symptome und konnte statt Florian Müller in Gladbach auflaufen. Allerdings fiel dafür Orel Mangala aus, der positiv gestestet wurde.   Am Samstag Abend übernahm Ito Antons Part in der Dreierkette und neben Endo gab Nartey sein Startelfdebüt. Ansonsten stand die gleiche Elf auf dem Platz, die zwei Wochen zuvor Hoffenheim besiegt hatte. Und auch gegen M’gladbach sah es zu Beginn vielversprechend aus: Der VfB begann wie die Feuerwehr mit einem Linksaußen namens Endo.   Nach zehn Minuten meldeten sich auch die Gladbacher im Spiel an und kamen zu ersten Chancen. Doch die Dreierkette vor einem starken Fabian Bredlow machte einen sehr konzentrierten Eindruck und machte schnell …

Coronawelle beim VfB: Was wir wissen und was nicht

Nachdem zu Saisonbeginn mit Sasa Kalajdzic, Tanguy Coulibaly und Nikolas Nartey drei Spieler wegen einer Corona-Infektion ausfielen, hat es jetzt gleich fünf erwischt. Nachdem letzte Woche Waldemar Anton, Erik Thommy, Fabian Bredlow und Roberto Massimo positiv getestet wurden, musste sich am Montag auch Florian Müller in häusliche Isolation begeben. Das wichtigste ist natürlich, dass alle Spieler keine oder nur leichte Symptome haben und schnell wieder gesund werden! Da das Thema Corona, Impfung, Quarantäne usw. ziemlich komplex ist und sich die Vorgaben dazu auch schnell ändern, hier als Service unser kompaktes Corona-FAQ: Welche Spieler sind betroffen? Waldemar Anton, Erik Thommy, Fabian Bredlow, Roberto Massimo und Florian Müller Wie ist der Impfstatus der Spieler? Laut kicker sind Müller, Massimo und Bredlow geimpft. Dafür spricht auch, dass Bredlow und Massimo im Testspiel gegen Barcelona auf dem Platz standen, bei dem laut VfB nur geimpfte oder genesene Spieler eingesetzt wurden. ℹ️ Alle nicht aufgeführten Spieler sind verletzt/angeschlagen, positiv getestet oder nicht vollständig geimpft.#VfB | #VfBFCB https://t.co/IjeFThQXyV — VfB Stuttgart (@VfB) July 31, 2021 Wie hoch ist die Impfquote beim …

VertikalGIF #VfBTSG: Mavropornös!

Nach fünf sieglosen Spielen und dem trostlosen 0:0 in Bochum war es höchste Zeit für drei Punkte. Und mit den unsteten Hoffenheimernm kam eigentlich auch der perfekte Gegner. Dazu bestes Herbstwetter und Pellegrino Matarazzo nicht im grünen Notfall-Pulli, sondern im lebensbejahenden grauen Outfit. Was sollte also schiefgehen?   Taktisch setzte der Trainer wieder auf eine Viererkette, diesmal allerdings mit Marc-Oliver Kempf auf der linken Position, um Borna Sosa mit allen offensiven Freiheiten auszustatten. Ebenfalls in der Startelf: Chris Führich. Kein Wunder nach seinem starken Auftritt in Bochum.   Vom Anpfiff weg zeigte das Stuttgarter Team ein komplett anderes Gesicht als in den vergangenen Partien: Präsenter, aggressiver und selbstbewusster traten sie endlich wieder auf und machten den Hoffenheimern klar, dass es kein einfacher Nachmittag für die Kraichgauer werden würde.   In der ersten Viertelstunde hatte Hoffenheim jedoch die besseren Chancen, vor allem durch den Lattentreffer durch Bebou. Und wie reagierten die VfB-Fans darauf, dass es nicht schon wieder ein frühes Gegentor gab?   So ab der 18. Minute kam der VfB dann endlich ins Rollen. Das …

VertikalGIF #BOCVfB: Erste allgemeine Verunsicherung

Spannung, Dramatik und spannende Wendungen: Das war der heutige Sonntag. Aber vor der Bundestagswahl gab es auch noch das 0:0 zwischen dem VfL Bochum und dem VfB Stuttgart und das war eher so: Vor dem wichtigen Spiel beim Aufsteiger hatte Trainer Matarazzo ungewohnt scharf kommuniziert und sogar die Charakterfrage gestellt. Man darf gespannt sein, welche Antwort er aus der Leistung seiner Mannschaft herausgelesen hat. Denn sind wir ehrlich: Der VfL Bochum war vielleicht qualitativ limitiert, aber dafür deutlich mutiger – und das trotz der 0:7 Klatsche in München aus der vergangenen Woche. Und der VfB? Fing sich immerhin kein frühes Gegentor! In einem Interview vor dem Spiel hatte Pellegrino Matarazzo gesagt, dass er seinen grünen Glücks-Pullover anziehen würde, wenn er die Punkte wirklich dringend bräuchte. Entwarnung für VfB-Fans: Der Trainer trug keinen grünen, sondern einen roten Pulli und zog sich auch in der Pause nicht um. Aber Matarazzo brachte zur zweiten Halbzeit gleich zwei neue Spieler. Und wie reagierten die VfB-Fans auf diese frühen Wechsel? Ganz konkret waren es Erik Thommy und Chris Führich (mit …

Fehler im System?

“Never change a running system.” Klar, weiß jeder. Dennoch war es alternativlos, dass sich der VfB Stuttgart weiterentwickelt. Einerseits durch die Abgänge von Gregor Kobel und Nico Gonzalez, andererseits durch die langfristigen Ausfälle von Silas und Sasa Kalaidzic. Aber auch, weil sich die Gegner immer besser auf die Spielweise des Teams von Pellegrino Matarazzo hatten einstellen können. Zum Saisonauftakt gegen Fürth sah es so aus, als sei der VfB 2.0 ein voller Erfolg. Doch mittlerweile lässt sich feststellen, dass der Aufsteiger eher ein Commodore 64 als eine Playstation 5 ist. Gegen die beileibe nicht überragend gestarteten Leipziger setzte es eine 0:4 Klatsche, gegen Freiburg stand es nach weniger als 30 Minuten 0:3, bevor der VfB seine Aufholjagd startete, die am Ende aber doch ohne zählbares Ergebnis blieb. Fast das gleiche Erlebnis mussten die VfB-Fans am vergangenen Sonntag gegen Leverkusen bestaunen: Konfuse Anfangsphase, starkes Comeback, schwaches Finish. Zwischenzeitlich blitzt immer wieder auf, wozu das Team in der Lage ist. Die große Frage: Warum schafft es der VfB nicht, seine PS dauerhaft auf den Rasen zu bekommen? …

VertikalGIF #VfBB04: Drama, baby!

Arminia Bielefeld hat nach fünf Spietagen vier Punkte auf dem Konto und ein Torverhältnis von 3:5. Und der VfB? Hat auch vier Punkte. Bei einem Torverhältnis von 9:12. Und tatsächlich sind die Heimspiele des VfB Stuttgart in dieser Saison ganz großes Kino: Der Triumph gegen Fürth mit der herzzerreißenden Verletzung von Mo Sankoh, das Wechselbad der Gefühle gegen Freiburg und jetzt das Drama gegen Leverkusen. Oder wie neutrale Fans es erleben: Das Spiel gegen Angstgegner Leverkusen (ein Sieg aus den letzten 19 Spielen) begann genau so wie befürchtet bzw. genau so wie gegen Freiburg: 0:1 nach zwei Minuten, 0:2 nach 19 Minuten. Das Team von Pellegrino Matarazzo war gegen die aggressiven und hoch anlaufenden Werks-Kicker massiv überfordert. Die Defensive schwamm, das Mittelfeld ruderte, die Offensive war nicht vorhanden. Und wie erlebten VfB-Fans die ersten 30 Minuten? Aber, wenn wir eine Sache in den letzten Monaten kennen und lieben gelernt haben, dann die Comeback-Qualitäten der Brustring-Elf. Und tatsächlich: Auch die Partie gegen Leverkusen hatte einen krassen Plot-Twist zu bieten. In der 30 Minute packte Robert Andrich …

VertikalGIF #SGEVfB: Kostic? Leckmic!

Ciao Länderspielpause, hallo Bundesliga! Endlich ging es weiter im harten Liga-Alltag. Die Aufgabe für den VfB Stuttgart: durchaus anspruchsvoll. Schließlich ging es gegen Eintracht Frankfurt, die nach drei Spieltagen noch ohne Sieg unterwegs war.   In der letzten Saison gingen die Spiele gegen Frankfurt 2:2 und 1:1 aus und man durfte gespannt sein, wie sich die Teams diesmal trennen würden. Personelle Änderungen gab es auf Stuttgarter Seite gleich zwei: Neuzugang Omar Marmoush stand für Hamadi Al Ghaddioui in der Startelf und Philipp Klement spielte statt Philipp Förster, der wegen einer Infektion fehlte – nicht Corona! ℹ️ Philipp #Förster gehört heute aufgrund eines Infektes (keine Corona-Infektion) nicht dem #VfB-Aufgebot an. #SGEVfB pic.twitter.com/bX8k3tDpwN — VfB Stuttgart (@VfB) September 12, 2021   Fast forward: Zur Halbzeitpause stand es 0:0 – verdientermaßen. Das Spiel war ausgeglichen, auf beiden Seiten gab es kleinere Chancen. Und was sagten die VfB-Fans zur Performance des Teams von Pellegrino Matarazzo?   So ereignisarm wie die erste Hälfte, so spektakulär sollte die zweite werden. Und das hatte natürlich auch damit zu tun, dass Filip Kostic …

VertikalGIF #VfBSCF: Nein, doch, oooh!

5:1 gegen Fürth, 0:4 in Leipzig: Der bisherige Saisonverlauf des VfB Stuttgart gleicht einer Achterbahnfahrt. Gut, dass am dritten Spieltag mit Freiburg ein Gegner zu Gast war, den man auf Augenhöhe wähnte. Da würde sich schon zeigen, wo der verletzungsgeplagte VfB wirklich steht, oder?   Machen wir es nicht unnötig spannend. Nach 28 Minuten stand es 0:3. Null. Zu. Fucking. Drei. Weil die Zuordnung nicht stimmte. Weil Müller zu kurz abwehrte. Weil Kempf zögerte. Und wir dachten, unsere Probleme liegen in der Offensive?   Sind wir ehrlich: Die Stuttgarter Defensiv-Leistung in der ersten halben Stunde war nicht bundesligawürdig und Freiburg hatte obendrein das nötige Glück. Und deswegen war die Partie eigentlich auch schon entschieden. Eigentlich! Denn der vielleicht größte Verdienst der neuen sportlichen Führung ist der neue Spirit. Ein Rückstand ist nicht gleich eine Niederlage. Der VfB kann zurückschlagen. Und das zeigte das Team auch gegen Freiburg. Von 0:3 auf 2:3 in 115 Sekunden. Weil Mavropanos den Lucio machte und Al Ghaddioui zeigte, dass er auch in der Bundesliga knipsen kann, wenn er gut eingesetzt …