Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bochum

VertikalGIF #BOCVfB: Das Warten hat ein Ende!

Die Älteren unter uns können sich noch erinnern. An den letzten Auswärtssieg des VfB Stuttgart. Es war im September 2019 in Bielefeld. Der Trainer hieß noch Tim Walter und Santi Ascabibar und Emiliano Insua trugen noch das Trikot mit dem Brustring. Das waren noch Zeiten! Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Seitdem hatte sich der VfB zwar an die Spitze der Heimtabelle gespielt, auswärts aber so gut wie gar nichts gerissen. Die Konsequenz: Platz 11 in der Auswärtstabelle. Wenn Du mich fragst, wer Meister … nee, ob man so aufsteigt, dann sage ich zu dir: Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Das Problem bei den meisten der vergangenen Auftritte in fremden Stadien: Alle wussten, dass es für den Gegner das Spiel des Jahres ist. Alle, bis auf die Stuttgarter Spieler. Denn die begannen viel zu oft erst dann Fußball zu spielen, wenn sie bereits hinten lagen. Die Anfangsphase hingegen sah meist so aus: Click on the button below to load the …

Walterball: Krawall & Remmidemmi

Sind wir ehrlich: Mit einem weniger hibbeligen Stürmer als Silvère Ganvoula hätte der VfB gegen den VfL Bochum verloren. Diese Erkenntnis ist nichts neues. Es ist ein Muster, dass sich konsequent durch die bisherige Saison zieht: Der VfB ist überlegen, nutzt aber seine Torchancen nicht bzw. zu selten, macht zu wenig aus seinem Ballbesitz und ist hinten offen wie ein Scheunentor. In der Offensive sorgen zwei überragende, individuelle Momente von Philipp Klement/Daniel Didavi und Nicolas Gonzalez für Remmidemmi und entscheiden am Ende das Spiel. Aber die Krawall-Abwehr! Nathaniel Philips zeigt bei seinem ersten schlechteren Auftritt im VfB-Trikot extreme Schwierigkeiten im Spielaufbau, wenn er mal ein bisschen Druck bekommt, Holger Badstuber trotz 100 Prozent Passquote mit einigen Schildkrötenmomenten. Dazu Abspielfehler beim kleinsten Pressing. Andere Mannschaften – beispielsweise in der Bundesliga – nutzen das gnadenlos aus. Wir müssen also froh sein, dass die Entwicklung des Walter-Fußballs im Unterhaus stattfindet, wo Fehler nicht (immer) gnadenlos bestraft werden. Ohne Worte! 😍 #VfB #Silas #Wamangituka pic.twitter.com/YQ4jFUzOpA — MeanMachine1893 (@MeanMachine1893) September 2, 2019 Natürlich erwartet niemand, dass der VfB jeden Gegner …

VertikalGIF #VfBBOC: Traumtore und Alptraum-Abwehr

Man muss die Heimspiele feiern, wie sie fallen. Zur Not eben auch am Montag Abend gegen Bochum. Bei denen saß nicht mehr der ehemalige VfB-Sportdirektor Robin Dutt auf der Bank und auch noch(?) nicht der ehemalige VfB-Trainer Hannes Wolf, sondern, na klar, der ehemalige VfB-Spieler Heiko Butscher. Den ersten Aufreger gab es schon vor Anpfiff: Der anscheinend wechselwillige Santiago Ascacibar stand nicht im Kader. „Aus disziplinarischen Gründen.“ Und das unmittelbar vor Ende der Transferperiode! So reagierten die meisten Stuttgarter Fans: Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Zur Aufstellung: Auch Tim Walter hatte das Offensivspiel in Aue offenbar nicht so gut gefallen. Die Konsequenz: mal wieder ein neues Sturmduo. Statt Klimowicz und Gonzalez stürmten Al Ghaddioui und überraschenderweise auch Neuzugang Wamangituka. Mutig! Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Mutig war auch das Stuttgarter Spiel nach vorne. Von Anfang an ließ der VfB keine Zweifel daran, wer Herr im Haus ist. Und nach einigen Torannäherungen war es bereits in der 19. Minute soweit: …

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Es fängt mit einem Grummeln an, gleichzeitig, an vielen Stellen des Stadions. Dann türmen sich Stimmen auf, werden immer lauter, mischen sich mit spontanem Klatschen und Trommeln. Kaum einer hat noch Augen für das, was auf dem Feld passiert. Es liegt eine unglaubliche Vorfreude im weiten Rund, es macht sich eine kollektive Energie breit, eine plötzliche Zuversicht, die bei VfB-Fans ansonsten nicht durchgängig vorhanden ist. Aber jetzt schon. Alle denken: Etzet wirds no ebbes. Ein vorläufiger Höhepunkt wird erreicht, als alle seinen Namen brüllen: GINCZEK! GIN-CZEK! Er sprintet aufs Feld und das Spiel ist ein anderes. Nicht unbedingt spielerisch. Aber es ist lauter, wuchtiger. Er möchte vom Ginczek zum Winczek werden, mit allem, was er hat. Und das ist viel. Daniel Ginczek ist in der Reha ein Bär geworden, der auch Türsteher in der Schräglage sein könnte, er strahlt eine enorme Stärke aus. Jeder sieht ihm den Willen und die Power an, das Spiel gegen Bochum zu drehen. Als er den Ball zum Ausgleich über die Linie schiebt, explodiert das Stadion. Stimmen überschlagen sich, beim …