Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bayern München

VertikalGIF #VfBFCB: Sieger der Herzen

Nachdem Werder Bremen in der Vorwoche mit einer sehr defensiven Ausrichtung einen Punkt aus München hatte entführen können, lautete die große Frage: Wie lässt Matarazzo sein Team gegen den Rekordmeister auflaufen? Mutig und offensiv, das Risiko in Kauf nehmend, ins offene Messer zu laufen oder doch eher gegen seine Prinzipien und defensiv. Die Antwort: beides. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Der Trainer, der am Samstag seinen 43. Geburtstag feierte, hatte sich einiges überlegt: Für Pascal Stenzel rückte Dinos Mavropanos in die Verteidigung, in der er mit Kempf, Anton und Sosa oft in einer Viererkette agierte. Überraschender waren da schon die Veränderungen in der Offensive: Den Ausfall von Gonzalez sollte nicht wie erwartet Kalajdzic kompensieren, sondern Coulibaly agierte unterstützt von Silas als vorderste Kraft. Und für den angeschlagenen Didavi kam Philipp Förster zu seinem Bundesligastartdebüt. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Gleich nach Anpfiff wurde deutlich: Das Stuttgarter Team hatte nicht vor, den Bus im Strafraum zu parken. Das Team ging …

Jetzt fehlt nur noch ein Erfolg gegen die Bayern

Was ist bitte mit dem VfB los? Vorausschauend agieren und pro-aktiv kommuzieren, das waren in der Vergangenheit nicht unbedingt die Kernkompetenzen des Clubs aus Cannstatt. Aktionismus, Kurzfristigkeit und eine Prise Dilettantismus dominierten das Handeln der Verantwortlichen. Und jetzt? Zuerst melden sich AG-CEO Thomas Hitzlsperger und e. V.-Präsident Claus Vogt mit Videobotschaften. Auch wenn sie manchmal ein bisschen hölzern wirken, es ist zu erkennen, dass sie in diesen schwierigen Zeiten mit Fans und Mitgliedern kommunizieren und den Kontakt zur Basis nicht verlieren wollen. Tenor: Ihr fehlt uns, die Situation ist nicht einfach, aber wir wissen, was wir tun. Zur Abwechslung und im Gegensatz zu ihren Vorgängern wirkt das durchaus glaubhaft, ganz ohne Großspurigkeit, ganz ohne Selbstzufriedenheit anlässlich des respektablen Saisonstarts. Dann verlängert Sven Mislintat erst mit Nicolas Gonzalez und kurz danach mit Wataru Endo jeweils bis 2024. Einfach so, im Fußballersprech würde man sagen „aus dem Nichts“. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass sich Leistung lohnt. Das sieht fast nach einem Plan aus: Mit Weitblick zwei Leistungsträger zu binden – dem Vernehmen nach ohne Ausstiegsklausel …

Mach‘ den Mischa!

Pavard in der Sport Bild, Pavard im Kicker, Pavard in der L’equipe, Pavard in der Gazzetta dello Sport und Pavard in der New York Times. Es scheint, als wäre unser Benschamäh aktuell populärer als Messi, Ronaldo und Neymar zusammen. Der VfB Stuttgart hat einen echten Weltstar im Kader. Aber wie lange noch? VfB-Vorstand Michael Reschke wird jedenfalls nicht müde, zu wiederholen, dass er mit Benschamäh Pavard auch in der nächsten Saison plant, „als Herzstück der Mannschaft.“ Aber womöglich ist das nur ein taktisches Manöver, um den Preis hochzutreiben („Bei 50 Millionen hebe ich nicht einmal den Hörer ab“). Oder ist das Ganze ein abgekartetes Spiel, weil die Connections nach München – Uli Hoeness und Wolfgang Dietrich sind best Buddies plus Reschkes Vergangenheit als Kaderplaner – so eng sind, dass Pessimisten bereits eine Amigo-Affäre befürchten? Die anstehende @FCBayern Pavard-Verpflichtung und die Umstände werden heiß diskutiert. Die Hintergründe jetzt im BayernInsider https://t.co/Ye99nvqqPA pic.twitter.com/JBS9TzPu2M — Christian Falk (@cfbayern) 5. Juli 2018 Verkauf jetzt in der Sommerpause oder 2019? Beide Szenarien bergen Risiken: Sollte man schon jetzt einen Verkauf …

Reschke regelt. Auch im Fall Pavard?

Dennis Aogo und Andi Beck? Transfers von der Reschkerampe! Erik Thommy? Was will der VfB mit dem Bankdrücker? Der Abgang von Terodde und die Verpflichtung von Mario Gomez? Geht’s noch!? Und schließlich die Entlassung von Hannes Wolf und die Verpflichtung von Tayfun Korkut: Höchste Zeit, die Fackeln und Mistgabeln rauszuholen! Eine katastrophale Fehlentscheidung jagte die nächste. Ach, nee. Wartet mal. Wir waren es ja, die Unrecht hatten. Denn nach knapp einem Jahr lässt sich feststellen: VfB-Vorstand Michael Reschke hat bisher keine einzige Entscheidung getroffen, die sich als Fehler herausstellte. Klingt komisch. Ist aber so. Auch sein Bild in der Öffentlichkeit hat sich kontinuierlich verbessert. Waren seine Auftritte lange Zeit oft von einer gewissen Großspurigkeit geprägt, tritt er jetzt als jovialer Overachiever auf und hat den Kader für die kommende Saison schon (fast) beisammen. Sportvorstand und auch der VfB-Präsident inszenieren sich gerne als Hardliner. Coole Macher mit dunklen Sonnenbrillen, die ihr Ding konsequent durchziehen, wenn sie davon überzeugt sind. Je größer die Widerstände desto besser. Dirty Micha und Wolle McClaine. Das muss man zwar nicht gut …

Nicht mal auf die Bayern ist mehr Verlass!

VfB-Trainer Tayfun Korkut, nach eigener Aussage mit einem Glas Rotwein vor dem Fernseher sitzend, sieht wie Eintracht Frankfurt mit seiner Spieltaktik Pokalsieger wird: Null Ballbesitz und vor dem Tor mit der allerhöchsten Effizienz. Es war aber auch ein Sieg des größeren Willens und der größeren Leidenschaft: Faktoren, die auch beim VfB-Trainer höchste Priorität haben. Die Bayern dagegen gehen wie schon gegen den VfB verschwenderisch mit ihren Chancen um und – auch wenn ich ihn sehr gerne mag – muss ich sagen: Mats Hummels ist so schnell wie Buffy Ettmayer in seiner besten Zeit (toller Text hier), nur dass er schlanker ist und besser aussieht. Gegen Ante „Usain“ Rebic schied der Weltmeister jedoch bereits chancenlos in den Vorläufen aus. Lieber FC Bayern, ein fairer Verlierer bleibt auf dem Platz und wohnt der Siegerehrung bei. Aber gut, woher sollt Ihr das auch wissen? — Mike Lukanz (@MLukanz) May 19, 2018 Die Bayern sind eine Enttäuschung für den VfB. Wo waren denn die souveränen Seriensieger, die in der Bundesliga alles abschossen – außer den VfB natürlich? Die Bayern, …

You have a grandios Saison gespielt!

Nach dem phänomenalen Sieg beim FC Bayern München zum Saisonabschluss schweben wir noch eine Etage höher als Michael Reschke. Denn eine Saison wie diese hat der VfB Stuttgart schon lange nicht mehr hingelegt: Platz vier in der Heimtabelle, Platz zwei in der Rückrundentabelle. Zweitbeste Defensive der Liga und (abgesehen vom ersten Spieltag) nie auf einem Abstiegsplatz gestanden. Dazu die schwarzen Serien gegen Köln, Wolfsburg, Leverkusen und München beendet und ein phänomenaler Endspurt in der Rückrunde bis auf Rang 7. Von A wie Akolo bis Z wie Zieler, von B wie Benschamäh bis W wie Wolfgang sagen wir DANKE für diese Saison. Ron-Robert Zieler Danke für 12 zu Null-Spiele und für die Stabilität in der Abwehr. Und Danke, dass wir Mitch Langerak keine Sekunde vermissen mussten. Außer in den Spielen in Hamburg und Mainz vielleicht. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content   Jens Grahl Danke für die heroische Vertreibung des Schurken, die immer noch in bester Erinnerung ist. Und die Gastauftritte in Natalies Instagram-Storys. Alexander Meyer Mensch, was soll …

Die Partycrasher

VfB VIER. Bayern NULL. Und das ist auch GUT SO! Der Mannschaft war einiges zuzutrauen. Ein schönes Spiel, eine letzte Partie zum Genießen. Ein Bonusspiel, ganz ohne Druck, ein paar nice Spielzüge, die Bayern ein bisschen ärgern. Aber ihnen die Meisterfeier versauen, die mia-san-mia-Münchener, den FC Arroganz mit 4:1 aus dem Stadion schießen? Nicht mal der kühnste Optimist, nicht mal der besoffenste Frühlingsfest-Besucher hatte sich sowas ausgerechnet. Feels like Halbfinale Brasilien 2014 Nee, geiler. — Kessel.TV (@kesseltv) May 12, 2018 Tayfun Korkut: der Trainer des Jahres. Der VfB Stuttgart: die zweitbeste Rückrundenmannschaft. Tassos Donis: Man of the Match, with a touch of Messi. Franz Beckenbauer hat in Benjamin Pavard seinen legitimen Nachfolger gesehen. Comeback von Zimbo Zimmermann. Orel Mangala mit einer Zweikampfquote von 92 Prozent. Daniel Ginczek mit zwei Kisten gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Sven Ulreich. Wer spricht von Manuel Neuer und der WM? Ron-Robert Zieler muss mit! Dieses Team ist außer Rand und Band, warum, warum nur hört die Saison schon auf? Der VfB würde alle schlagen im Moment, Real Madrid, Barcelona, Man City, …

Die neuen Abenteuer des Captain Kork

Die Bundesliga, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die neuen Abenteuer des Captain Kork, der mit dem VfB 1893 unterwegs ist, um fremde Bundesligastadien zu erforschen und neue Taktiken und Herausforderungen zu entdecken. Er ist den anderen Trainerkollegen dabei Lichtjahre voraus und übernimmt auch Missionen, die nie zuvor ein Bundesligatrainer angenommen hat. Captain Kork zeichnet sich durch großen Mut und edlen Charakter aus, er ist der Erfinder der außerirdischen Sternenflotte Gomez-Ginczek-Thommy. Er gilt als Anti-Guardiola, als der neue Trapattoni, sein Matchplan lässt die Gegner aussehen wie Flasche leer, zuletzt Köln. Nirgendwo lag so viel Leere als im Blick von Keeper Timo Horn. Captain Kork, den manche schon Korky nennen, hat die Teamdynamik und Hierarchie im Kader messerscharf analysiert und erkannt, dass er nur mit den Routiniers gewinnen kann. Sie sind es, die die Statik im Team verändern können, im Guten wie im Schlechten. Seine oberste Direktive: Keine Rotation. Das Ergebnis: 4 Siege, 1 Unentschieden, eine astronomische Bilanz. Nicht mal ein Weltklasse-Trainer hätte das geschafft. So wie er viel zu früh kritisiert wurde, …

Fußball ist: zum Kotzen! (Manchmal jedenfalls)

Fußball ist: tolle Tore, herrliche Spielzüge, katastrophale Fehler. Fußball ist: Katalysator, Gemeinschaftserlebnis, identitätsstiftend. Fußball ist: Freude, Frust, unvorhersehbar. Fußball ist: Bayern ärgern, Meckern über James‘ Arroganz, 90 Minuten einen ehemaligen Spieler auspfeifen. Fußball ist: Tempo, Taktik und auch mal Trottel. Wir lieben Fußball. Denn er legt Emotionen offen, kann auch mal Grenzen überschreiten (wie das diskutable Verhalten gegenüber Sven Ulreich), er macht einem Hoffnung, lockt mit einem unerwarteten Punktgewinn, verführt einen mit der Süße eines späten Tores. All das, nur um uns dann die größte aller Enttäuschungen zu bescheren. Der Fußball stürzt uns gerne ins Bodenlose, nimmt keine Rücksicht auf Vernunft, um uns dann in ein Meer aus Tränen zu schubsen. Ulreich. In der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Vor der VfB-Kurve, die ihn über 94 Minuten ausgepfiffen haben. Mehr Kahn-Moment geht nicht. #VfBFCB — Oliver Schmidt (@breitnigge) 16. Dezember 2017 Deshalb lieben wir Fußball. Wie nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Deshalb hassen wir Fußball. Wie heute. Und das auf ewig. Also bis zum nächsten Spiel. Es ist zum Kotzen. Nicht, weil Sven …

Die Schönheit der Chance: So gewinnt der VfB gegen die Bayern!

Es gab Zeiten, da war die Begegnung mit dem FC Bayern München das Spiel des Jahres für die Stuttgarter. Alle bis unter den Vokuhila vollgepumpt mit Motivation, es den Bazis, Großkopferten und Lederhosenträgern mal so richtig zu zeigen. Heute ist es eher ein Spiel, in dem man Angst haben muss, eine richtige Klatsche zu kassieren. Aber auch ein Spiel, in dem die Erwartungen gering sind, ein Spiel, in dem der VfB eigentlich nur positiv überraschen kann. Eine riesige Chance also, die letzten negativen Ergebnisse vergessen zu machen und einen versöhnlichen Hinrundenabschluss zu schaffen. Und dem VfB gelingt die Überraschung, glaubt’s mir. Und das geht so: Hannes Wolf hat sich einen besonderen Matchplan ausgedacht, der sich von denen der Auswärtsspiele allerdings nur geringfügig unterscheidet: Er stellt um auf 7-2-1. Siebenerkette statt Fehlerkette. Die Abwehr bilden alle verfügbaren Defensiv-Kräfte: In der Mitte verteidigen Baumgartl, Badstuber, Kaminski. Damit die Abstände zwischen ihnen garantiert klein bleiben, bindet Wolf die drei Innenverteidiger an den Händen mit Schnüren aneinander. Auf außen wird gedoppelt mit Insua/Aogo und Pavard/Beck. Davor räumen Ascacibar und …