Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glück

VertikalGIF #VfBSSV: Urlaubsedition

Es ist wie verhext: Nach dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue hat der Verfasser dieser Zeilen auch die nächste Partie im Neckarstadion verpasst. Sowohl live im Stadion wie auch vor dem Fernseher. Aber seit Jürgen Kramny und und Robin Dutt wissen wir ja, wie wichtig so ein Kurztrip auf eine spanische Insel ist. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Deswegen ist dieses VertikalGIF kürzer als gewohnt, und basiert zum Großteil auf den Pushnachrichten diverser Fußball-Apps und teilweise der Übertragung auf Amazon Music. Mehr war leider nicht drin. Aber auch so war wieder einiges geboten. Hier z.B. meine Reaktion, als Orel Mangala das 1:0 erzielte. Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Und dies war meine Reaktion, als das Tor zurückgenommen wurde: Click on the button below to load the content of giphy.com. Load content Harm Osmers hat damit vermutlich mehr VfB-Tore anulliert als die meisten Spieler in dieser Saison erzielt haben. Trotzdem lag er in dieser Situation wohl richtig. Ob man das von …

Kick it like it’s Januar!

Vor gut zehn Monaten waren die Berliner das letzte Mal in Stuttgart zu Gast. Der kicker schrieb anschließend: Zum Rückrundenauftakt hat der VfB Stuttgart einen mühsamen wie kuriosen 1:0-Sieg eingefahren und gleichzeitig eine Misere beendet. Rückkehrer Mario Gomez erhielt eine der Hauptrollen. Das nehmen wir wieder so oder? Erinnert ihr euch noch an das Eigentor von Niklas Stark? Falls nicht: Man kann über die Hertha sagen, was man will. Aber das war einfach Stark! #VfBBSC #VfB pic.twitter.com/TeCIIQmRLd — Vertikalpass (@vertikalpass) 13. Januar 2018

Keiner träumt von Europa

Ein Punkt auf Platz 7, der VfB ist nicht mehr weit entfernt von Partizan Tirana, Pfiffpoff Plovdiv, Flora Tallin und Dinamo Tiflis. Schöne Reisen, keine Frage, gerade auch um seine Lücken in Geographie zu schließen, aber was eine Europa League-Teilnahme zum falschen Zeitpunkt anrichten kann, sehen wir gerade am 1. FC Köln. Den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen, ist selten gut gewesen, eine sehr frühe Vorbereitung mit Qualifizierungsspielen und die dann folgende Doppelbelastung kommen für den VfB definitiv zu früh. Zumal nicht gewährleistet ist, dass der Faktor „Glück“ dem Verein für Bewegungsspielen weiter nicht von der Seite weicht. Das ging schnell, Herr Reschke, von der Arbeitsverweigerung unter Hannes Wolf zum Mentalitätsmonster? Nein, Tayfun Korkut hat seine Mannschaft zu seinem Abbild gemacht: Nüchtern, pragmatisch, unspektakulär. Aber das ist in dieser Bundesliga im Moment erfolgreich. Eine Stufe höher spielt Schalke 04 nach einem ähnlichen Muster und kommt damit in die Champions League. Der VfB jedenfalls ist eklig zu spielen, weil er die einfachen Dinge gut macht und vorne höxxt effizient ist. Eine Chance, ein Tor, …

Die Glücksritter

Das Spiel in Köln lief eigentlich genau so ab, wie leidgeprüfte Fans es erwartet hatten: Der VfB spielte mit dem 12. Mann. Sein Name: Schlendrian. Nach drei Siegen in Folge fehlte den Stuttgarter Spielern die nötige Konzentration und Bissigkeit, die sie in den letzten Partien gezeigt hatten. Während Sky-Kommentator Fuss die Versetzung von Holger Badstuber ins defensive Mittelfeld als entscheidende Maßnahme Korkuts lobte, verlor die Nummer 28 einen Ball nach dem anderen und zeigte vermutlich seine schlechteste Leistung im VfB-Trikot. Und er war keine Ausnahme: Da gab es schlampige Spieleröffnungen von Ron-Robert Zieler, die postwendend zurück kamen und eben jenen leichtfertigen Ballverlust von Emiliano Insua, der zum 1:0 führte. Aber nicht nur Einstellung ließ zu wünschen übrig. Es schien, als hätten sich die Kölner perfekt auf das Korkut-Gameplay eingestellt, das sich wenig überraschend nicht von den letzten Wochen unterschied. Warum auch? Dass es zur Halbzeit dann trotzdem 2:1 für den VfB stand, ist nur schwer zu erklären. „Aus dem Nichts“ hat soeben eine neue Bedeutung erhalten #KOEVfB — Tobias Escher (@TobiasEscher) 4. März 2018 Glück …

Hauptsache weiter …

Einfach nur peinlich, kein Klassenunterschied zwischen Erst- und Viertligist zu erkennen, als Fan konnte man konnte fast nicht hingucken. Ja, die Cottbuser haben schon drei Saisonspiele gespielt und diese mit 12:1 Toren gewonnen. Ja, der VfB Stuttgart trat ohne Linksverteidiger an. Ja, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Aber nochmal: Es war ein Viert-Li-gist! Da darf man schon erwarten, dass der Bundesligist spätestens in der Verlängerung seine individuelle Klasse und physische Überlegenheit ausspielt. Doch am Ende musste man froh sein, dass sich das Team von Hannes Wolf überhaupt ins Elfmeterschießen rettete. Da bringt es auch gar nichts, wenn man zwischenzeitlich über 100 Prozent Ballbesitz hat. Ganz anders die Amateure aus der Lausitz, die schonungslos aufzeigten, dass der VfB Stuttgart nicht nur ein Problem in der Abwehr hat, sondern auch eines mit der Abstimmung und der Einstellung. Dass der VfB quasi eine Duplikat des Hamburger Spiels ablieferte und trotzdem in der zweiten Runde des DFB-Pokals steht, hat mit Glück zu tun. Mit sehr viel Glück. Das groteske Eigentor und das gewonnene Elfmeterfehlschießen ohne dass Zieler einen …

Fuck yeah, VfB!

Ihr kennt das: Es gibt diese Tage, von denen man nichts erwartet. Der Samstag Nachmittag war so einer. Ich war in London, schlenderte durch Shoreditch, der VfB weit weg. Is‘ ja klar, er spielt in Leverkusen, wo seit 1992 nicht mehr gewonnen wurde und die Quoten auf ein Kießling-Tor waren im Keller. Auf der Flucht vor fiesem Nieselregen landete ich in einem Pub mit eigener Brauerei, es war kurz vor halb drei Londontime und der Ticker meldete, dass Daniel Schwaab im Mittelfeld aufläuft, na Prost! Die Stimmung im Pub war gut, es war laut, es wurde schallend gelacht, wie so oft im Pub. Ticker und Twitter verfolgte ich lustlos, siehe oben when the expectations are low, fucking low. Ich wollte irgendwann weiterziehen, der Regen ließ nach, aber dann kam Arianit Ferati und Martin Harnik netzte. Ok, ein schnelles Pint noch. So ne Führung in Leverkusen muss man feiern. Zum 0:2 versuchte ich ein Half Pint des hausgemachten Award Winning Lagers des Pubs. Es roch nach Urinstein, sah aus wie Apfelschorle und schmeckte nach Zitrone und …

Die Null steht (Teil 5)

Ok, sagen wir mal ganz offen, wie es ist: Alexander Zorniger ist schuld. Sein System ist schuld, dass Schalkes Keeper Ralf Fährmann eine Weltklasse-Leistung zeigt. Zorniger ist schuld, dass Martin Harnik aus drei Metern übers Tor schießt. Zorniger ist schuld, dass Daniel Ginczek aus sechs Metern Fährmann ins Gesicht schießt. Zorniger ist schuld, dass Christian Gentner zweimal aufs kurze Ecke zielt. Zorniger ist schuld, dass sich Florian Klein im Zweikampf extrem dümmlich anstellt. Zorniger ist schuld, dass Ginczek ein Ball über den Schlappen rutscht, den er letzte Saison blind reingemacht hätte. Zorniger ist schuld, dass der schlechteste Schalker – Leroy Sané – das entscheidende Tor schießt. Robin Dutt ist schuld, dass Pommes Tyton nicht Manuel Neuer ist. Und Präsident Bernd Wahler, der ist sowieso schuld. Irgendeinen Grund werden wir dafür schon finden. Und dann stellt sich auch noch Schalkes Coach André Breitenreiter hin und sagt, dass die Knappen das Spiel völlig unverdient gewonnen hätten. Ja, was soll das denn? Will der die VfB-Fans ärgern, hätte er sich nicht mal so richtig hämisch freuen können, zusammen …

4 gewinnt!

Den Stuttgartern wird gemeinhin nachgesagt, einem gesetzten Volk anzugehören. Gebruddelt wir gerne, aber sakrisch aufregen kann sich der gemeine Stuttgarter nur über einen Kratzer in seinem Daimler. Mehr Emotionen vermutet man nicht, positive schon gar nicht, schliesslich wurde hier auch der Wutbürger erfunden. Derbe large Vorurteile! Das Stuttgarter Sportpublikum hat 1993 bei der Leichtathletik-WM bewiesen, dass es begeisterungsfähig ist und 2007 nach der Meisterschaft, dass durchaus gerne gefeiert wird, als der gesamte Kessel lahm gelegt wurde. Aber es stimmt schon, der VfB-Fan neigt nicht zur Euphorie, in den letzten Jahren gab es hierzu auch wenig Gelegenheit. Dennoch will der VfB-Fan erobert werden mit guten Leistungen, vor allem auf der Haupttribüne. Dass der Funke einmal überspringt gelingt schon immer wieder mal, aber stets nur vom Feld auf die Tribüne – niemals umgekehrt. Selten bis nie wurde ein Tabellenletzter so supported und gefeiert wie der VfB gestern! Respekt Stuttgart, Respekt! — OZils (@ozils) May 10, 2015 Muss sagen: Was gestern im Stadion los war, hab ich so lange nicht erlebt. Die VfB-Fans geben tatsächlich alles, wenn's drauf …

Teamchef Beckenbauer

The Return of Rumpelfussball

Beim 1:1 des VfB in Mainz muss ich an Franz Beckenbauer denken. Aber nicht wegen seiner Wurschtigkeit und Lichtgestaltigkeit in der Neuzeit oder seiner Interpretation des Liberos in den 70er Jahren oder seinem Coaching zum WM-Titel 1990, von ihm stammt vielmehr der Satz: „“Das war müder Rumpel-Fußball, der streckenweise in Misshandlung des Balles ausartete.“ Das muss 2000 gewesen sein, die Nationalmannschaft hatte mal wieder gegen Moldawien oder Rumänien nicht gut ausgesehen, es war die beste Zeit von Marko Rehmer, Carsten Ramleow, Jens Jeremies, Paolo Rink und Carsten Jancker. Beim VfB bemüht sich Daniel Schwaab eifrig, so zu sein wie Rehmer, Oriol Romeu interpretiert Ramelow absolut glaubhaft und hätte Daniel Ginczek eine Glatze, er wäre der Wiedergänger von Jancker. Darf man vom VfB im Moment mehr erwarten als Ergebnisfussball? Nein. Ist Ergebnisfussball gleichzusetzen mit Rumpelfussball. Nein. Obwohl, bei der WM 2002 funktionierte das. Da waren allerdings Oliver Kahn und Michael Ballack die Key Player und Sven Ulreich und Christian Gentner sind von den beiden so weit weg wie der VfB in der Tabelle von Bayern München. …

Schwein mit Ball

Ist Fussball wirklich so einfach?

„Diese aufgetischte Geschichte hätte ich nie geglaubt“, ereiferte sich Heribert Bruchhagen bei Sky. Der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt und ehemaliger Boss von Armin Veh weiter: „So ein Blödsinn, das hätte ich nie zugelassen. Nach schweren Niederlagen darf man einen Trainer nicht alleine lassen, damit der nicht auf dumme Gedanken kommt“. Bruchhagen sprach vom Rücktritt Vehs und stellt die Führungsqualitäten von Präsident Bernd Wahler in Frage. Auch Jürgen Klopp, selbst auch nicht gerade in einer komfortablen tabellarischen Lage, zeigte sich genervt: „Als ob es so einfach wäre, dass durch einen Trainerwechsel das Glück zurück kommt“. Fakt ist jedoch: Der VfB hat in Freiburg mächtig Schwein gehabt. „Dieses Spiel hätte ich nicht gewonnen“, so Veh. Fussball ist also ganz einfach. Vor dem Spiel Huub Stevens muss einige Umstellungen vornehmen, Daniel Schwaab und Oriol Romeu sind gesperrt, für sie kommen Florian Klein und sein Liebling Carlos Gruezo. Dazu rücken Timo Werner und Sercan Sararer für Filip Kostic und Daniel Ginzcek in die Mannschaft. Das Team hat ein Durschnittsalter von 23,3 Jahren. Taktisch wird fluid gewechselt zwischen einem defensiven 4-5-1 …